STADTENTWICKLUNG

Baracken am Lokschuppen in Neubrandenburg verschwinden

Das verwilderte Lockschuppen-Areal ist der Favorit als Standort für eine neue Schwimmhalle. Jetzt werden alte Baracken entfernt mit dem Ziel, Vandalismus einzudämmen.
Auf dem Lokschuppen-Areal werden Baracken abgerissen.
Auf dem Lokschuppen-Areal werden Baracken abgerissen. Mirko Hertrich
Neubrandenburg ·

Auf dem Gelände des alten Lockschuppens am Neubrandenburger Bahnhof werden ab kommenden Monat insgesamt sechs kleine Baracken mithilfe von Städtebaufördermitteln abgerissen. Er sei hoch erfreut, dass diese Maßnahme jetzt umgesetzt werden könne, sagte Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) am Donnerstag in Neubrandenburg.

Bevorzugter Standort für die Schwimmhalle

Zurückgebaut werden sollen unter anderem die alten Gebäude direkt an der Fußgängerbrücke, die von den Neubrandenburgern Hahnentritt genannt wird. Auch auf dem Areal selbst sollen mehrere kleinere Baracken entfernt werden.

Witt sagte, er habe sich seit 2017 für den Abriss in dem Städtebaufördergebiet eingesetzt, der Antrag dafür sei 2019 gestellt worden. Er erhofft sich dadurch, dass Vermüllung und Vandalismus auf dem Gelände zurückgedrängt werden können. Nach den Arbeiten solle auch die Umzäunung verbessert werden. Anders als die Hauptgebäude stünden die zum Abriss vorgesehenen Baracken nicht unter Denkmalschutz.

Das stark mit Altlasten kontaminierte Lokschuppen-Areal ist seit Jahren ungenutzt. Es ist der bevorzugte Standort eines Gutachtens für die geplante neue Schwimmhalle in Neubrandenburg als Ersatz für die in die Jahre gekommene bisherige am Weidenweg. Nach langer Diskussion in der Stadtvertretung werden aktuell für insgesamt vier Standorte die Kosten für eine Schwimmhalle unter Berücksichtigung der Altlasten ermittelt: Lokschuppen-Areal, Weidenweg, RWN-Gelände und Messeplatz. Das Ergebnis des Gutachtens liege noch nicht vor, sagte Witt.

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Kommentare (1)

...sollte man dort nicht bauen. Statt dessen wäre es besser die Johannesstraße zu verlängern um die Lokschuppen vorbei und an der Fußgängerbrücke. Dann das ehemalige Postgebäude abreissen und die Straße parallel zu den Gleisen bis zum Bahnübergang Reitbahnweg zu Jahnstraße weiterbauen. So wäre endlich mehr Ruhe im Vogelviertel und es würde endlich schneller gehen.