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Baustelle macht Neubrandenburger Brücke zum Engpass

In der ersten Bauphase kann der Verkehr stadtauswärts nur über die Behelfsbrücke rollen.
In der ersten Bauphase kann der Verkehr stadtauswärts nur über die Behelfsbrücke rollen.
Susanne Schulz

Autofahrer aufgepasst! An der Brücke Demminer Straße haben die Arbeiten begonnen. Das hat Folgen.

An der Demminer Straße gleich hinter dem Pferdemarkt haben die Arbeiten zur Erneuerung der Eisenbahnbrücke begonnen. So wird ab sofort der gesamte Stadtauswärts-Verkehr mehrere Monate lang nur über die Behelfsbrücke geführt. Statt wie bisher zweier Spuren steht auf diesem Abschnitt in Richtung Norden  – ebenso wie stadteinwärts – nur noch eine zur Verfügung.

„Kurzzeitige Änderungen in der Verkehrsführung sind aber grundsätzlich nicht ausgeschlossen“, kündigt Peter Baumgarten, Sachgebietsleiter für Konstruktiven Ingenieurbau beim Straßenbauamt Neustrelitz, an. Autofahrer sollten Aufmerksamkeit walten lassen, weil zeitweise auch beide Spuren – stadtaus- und -einwärts – über das sogenannte Bauwerk 2003, den vor 13 Jahren errichteten westlichen Brückenteil, gelenkt werden.

Abbiegen soll möglich bleiben

Die erste Bauphase soll aller Voraussicht nach etwa bis zum zweiten Quartal 2017 dauern. Das Abbiegen in die Ravensburgstraße werde möglich bleiben, verspricht Baumgarten. Im Frühjahr beginnt dann Phase zwei, in der nur die 2003er Brücke für den Verkehr zur Verfügung steht.

Während der Bauzeit indessen sollen Fußgänger zwischen Innen- und Nordstadt ausschließlich das sogenannte Bauwerk 2003 benutzen. Die Treppe an der Johannes-straße/Ecke Ihlenfelder Straße wird gesperrt, Passanten aus dieser Richtung können durch den Tunnel auf die andere Seite gelangen.

Kommentare (1)

Das SBA Neustrelitz hat auch bei dieser Baustelle in alter Tradition alles getan, um Fußgängern und Radfahrern das Leben schwer zu machen. Während die Behelfsbrücke für Autofahrer passierbar bleibt, wird aus unerfindlichen Gründen der Rad- und Fußweg an der Ostseite der Demminer Strasse gesperrt ... um dem Nachdruck zu verleihen, wird kurz hinter der Einmündung Ravensburgstrasse der Rad- und Fußweg einen halgen Meter weit in kompletter Breite unpassierbar gemacht. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen beim SBA Neustrelitz mal vergegenwärtigen, dass Fußgänger und Radfahrer keine(!) Verkehrsteilnehmer 2. Ordnung sind. In dem Zusammenhang rate ich den Verantwortlichen vom SBA, dem Kreis und auch der Stadt, sich mal aufs Rad zu setzen und die Problemstellen in der Stadt abzufahren, damit sie mal ein Gespür dafür bekommen, was den Radfahrern und Fussgängern in Sachen Baustellen so in Neubrandenburg zugemutet wird.