Auf nur einer Spur quälte sich der Verkehr an der neuerlichen Baustelle vorbei.
Auf nur einer Spur quälte sich der Verkehr an der neuerlichen Baustelle vorbei. Mirko Hertrich
Wie an einer Perlenschur aufgereiht, stauten sich die Autos in der Neubrandenburger Innenstadt.
Wie an einer Perlenschur aufgereiht, stauten sich die Autos in der Neubrandenburger Innenstadt. Mirko Hertrich
Es ist wahrscheinlich nicht "Bodo mit dem Bagger", aber am Mittwochnachmittag baggerte er noch am Stargarder Tor.
Es ist wahrscheinlich nicht „Bodo mit dem Bagger”, aber am Mittwochnachmittag baggerte er noch am Stargarder Tor. Mirko Hertrich
Durch den Stau auf dem Ring ging auch auf der Große Wollweberstraße so gut wie nichts mehr.
Durch den Stau auf dem Ring ging auch auf der Große Wollweberstraße so gut wie nichts mehr. Mirko Hertrich
Das Ende der Umleitung durch die Innenstadt konnte den staugenervten Autofahrern auch kein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Das Ende der Umleitung durch die Innenstadt konnte den staugenervten Autofahrern auch kein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Staus in Neubrandenburg

Baustellen-Nadelöhr auf dem Ring bis 15 Uhr

Das befrüchtete Verkehrschaos blieb aus. Nach den langen Staus am Vortag rollte der Verkehr auf dem Ring am Donnerstag trotz Sperrung einer Spur relativ rund.
Neubrandenburg

Die Autofahrer in Neubrandenburg müssen auch am Donnerstag und Freitag mit Einschränkungen rechnen. Für Bauarbeiten am Stargarder Tor wird an beiden Tagen noch eine Spur gesperrt. Der gesamte Geradeaus-Verkehr muss sich dort also durch eine Spur zwängen. Für die Bauarbeiten wird die linke Spur des Friedrich-Engels-Rings in dem Bereich jeweils von 8 bis 15 Uhr erneut gesperrt. Am Donnerstagvormittag kam es dabei erneut zu Wartezeiten, allerdings nicht so schlimm wie am Vortag. Auch wurde die Spur früher wieder freigegeben als angekündigt.

 

 

„Wir wissen, dass das nicht lustig ist, aber irgendwann müssen wir die Bauarbeiten machen“, sagte Annemarie Schaak, Sachgebietsleiterin konstruktiver Ingenieurbau beim Straßenbauamt Neustrelitz. Durch die nur zeitweise Sperrung habe man aber bewusst versucht, „die Spitzen herauszunehmen“. Die Sprecherin der Stadt, Anett Seidel, beschwichtigte, die Baustellen müssten leider sein, das sei auch am Vorankommen bei den Bauvorhaben zu erkennen.

Bauarbeiten waren nicht angekündigt

Die gravierenden Folgen der kurzfristigen Sperrung für den Verkehr waren am Mittwoch allerdings unübersehbar: Lange Autoschlangen, die sich bis in die Neubrandenburger Innenstadt zurückstauten. Nach Aufhebung der Sperrung um 15 Uhr rollte der Verkehr aber schnell wieder.

Warum die Baustelle auf der vielbefahrenen Straße nicht angekündigt wurde, ist schwer nachvollziehbar. Das zuständige Straßenbauamt wurde nach eigenen Angaben von der beauftragten Baufirma überrascht. Sie legte sofort los, als sie die Genehmigung für die Sperrung bekam, was ihr auch rechtlich zusteht.

Brücke bis Mitte 2019 saniert

An der neuen Brücke über den Lindebach am Stargarder Tor wird seit Mitte September 2017 gewerkelt. Dafür wurde die Fahrbahn auf dem Ring bereits auf zwei Spuren verengt, damit die motorisierten Verkehrsteilnehmer auf der dritten nach rechts in die Neustrelitzer Straße abbiegen können. Die insgesamt mehr als 3,6 Millionen teuren Bauarbeiten an der Brücke werden voraussichtlich bis Mitte 2019 andauern.

 

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