Stehen die Räume leer?

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Begegnungsstätte lässt auf sich warten

Hier soll eine neue Begegnungsstätte der Volkssolidarität entstehen.
Hier soll eine neue Begegnungsstätte der Volkssolidarität entstehen.
Bärbel Gudat

Für Außenstehende hat sich in den leer gezogenen Räumen des Seniorenbüros in der Friedländer Straße nichts getan. Die neuen Mieter sprechen von Bauarbeiten. Doch zu sehen ist kaum was.

In den früheren Räumen von Seniorenbüro und Kontateck in der Friedländer Straße werde derzeit gebaut, um die Räumlichkeiten entsprechend dem neuen Nutzungskonzept herzurichten. Das teilt die Volkssolidarität als neuer Mieter der Räume mit. Wie das Konzept aussieht, dazu werde der Geschäftsführer Ralf Türpitz zur gegebenen Zeit informieren, teilte er mit. Wann, das ließ er offen. Eigentlich sollte die Begegnungsstätte Anfang Jahres öffnen, so jedenfalls die Information Ende des Vorjahres. Nachdem die Einrichtung in der Südstadt geschlossen wurde, sollte es damit einen Neuanfang in der Innenstadt geben.

Seit gut einem halben Jahr ist das Seniorenbüro nach langem Streit mit dem Vermieter aus den Räumen in der Friedländer Straße ausgezogen. Zumindest die Büroräume würden dringend benötigt, argumentierte Vermieter Neuwoges damals. Auch das Kontakteck sollte frei gezogen werden. Nach dem zermürbenden Hin und Her fanden Seniorenbüro und Kontakteck einen neuen Vermieter und Räume in die Poststraße.

Doch seit Monaten hatte sich für Außenstehende in den lergezogenen Räumen nichts getan. Die Fenster sind mit Folie verhängt. Wer sich jetzt bemüht, hinter die Folie zu schauen, der erkennt, dass dort doch schon Tische und Stühle stehen und die Umzugskartons verschwunden sind. In den kleinen Räumen war am Dienstag eine Reinigungsfirma am Werk.