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Noch ist unklar, ob es für Altentreptow jemals einen Namenszusatz geben wird. Bürgermeisterin Claudia Ellgoth will die Stadt gemeinsam mit den politischen Vertretern aber auch ohne Namenszusatz bekannter machen. Tobias Holtz
Umfrage

Bekommt Altentreptow nun einen Namenszusatz?

Die Bürgermeisterin hatte Anfang Oktober die Altentreptower dazu aufgerufen, Vorschläge für einen möglichen Zusatznamen einzureichen. Nun ist die Frist abgelaufen.
Altentreptow

Eines steht nach dem Aufruf der Stadt Altentreptow mit ziemlicher Sicherheit fest: Der von der Verwaltung ins Rennen geschickte Zusatz „Findlingsstadt“ wird in Zukunft wohl nicht auf den gelben Ortseingangsschildern stehen. Denn dieser Vorschlag fand bei den Teilnehmern keinen Zuspruch, wie aus dem Rathaus zu erfahren war. Eine große Überraschung ist das allerdings nicht. Denn schon im Vorfeld standen sowohl die Mitglieder in den Fachausschüssen als auch die Altentreptower, die sich an einer kleinen Nordkurier-Umfrage beteiligt hatten, der Bezeichnung ablehnend gegenüber.

Ausgang der Namensdebatte ist noch offen

Insgesamt fiel die Resonanz jedoch eher verhalten aus. „Es sind bei uns acht Rückmeldungen eingegangen. Einige Bürger waren der Ansicht, dass es einen Namenszusatz nicht unbedingt braucht. Andere haben wiederum Ideen geäußert, die mit dem Großen Stein zusammenhängen. Welche das genau sind, wird in dieser Woche bei der nächsten Sitzung des Sozialausschusses besprochen“, sagte Bürgermeisterin Claudia Ellgoth. Ob die sie dann wie ursprünglich angedacht über die besten Vorschläge abstimmen lässt oder die Namensdebatte von den Stadtvertretern doch noch komplett vom Tisch gefegt wird, ist damit nach wie vor offen.

50.000 Euro für Schilder an der A20

Ein anderes Vorhaben, mit dem die Stadt und der Riesenfindling am Klosterberg touristisch besser vermarktet werden soll, wird im kommenden Jahr hingegen garantiert umgesetzt: Die großen Werbetafeln an der Autobahn 20, auf denen bislang für den Naturerlebnispark Mühlenhagen geworben wurde. Dazu seien jüngst erst weitere vorbereitende Gespräche mit dem Tourismusverband MV geführt worden, der den Standort zur Verfügung stellt, hieß es von der Verwaltung. Welche Fördertöpfe sich konkret dafür anzapfen lassen, müsse erst noch geprüft werden. Nach einer ersten groben Kostenschätzung wären etwa 50.000 Euro für die Umsetzung fällig, die auf Beschluss der Stadtvertretung in den Haushalt für 2022 eingeplant wurden.

Auch das neue Stadtlogo soll sich ab 2022 auf Briefköpfen, Wegweisern, Flyern und vielem mehr wiederfinden. Eventuell wird der bereits vorhandene Gestaltungsentwurf des Neubrandenburger Werbegrafikers Gilberto Pérez Villacampa aber noch etwas angepasst. „Bislang sind darauf nur der Große Stein als Altentreptows Alleinstellungsmerkmal und im unteren Teil die Tollense zu sehen. Wir müssen mal gemeinsam mit dem Designer schauen, welche markanten Merkmale unserer Stadt darauf zusätzlich Platz finden könnten“, sagt die Bürgermeisterin, die wie die Stadtvertretung auch mit all diesen Projekten nur ein Ziel verfolgt: Altentreptow weiter voranzubringen und für die Einwohner und ihre Gäste attraktiver zu machen.

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