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Beratung beim Bummel - Was schützt vor Einbrechern?

Beim Einkauf erfahren, wie man Langfinger aussperrt? Dass die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Neubrandenburg zum Tag des Einbruchschutzes in ein Einkaufszentrum zog, kam gut an.

Kriminalhauptkommissar Detlef Bönisch zeigt Christiane und Dietrich Rabe, wie Fenster gesichert werden können.
Bärbel Gudat Kriminalhauptkommissar Detlef Bönisch zeigt Christiane und Dietrich Rabe, wie Fenster gesichert werden können.

Timo Hein greift zu einer einfachen kleinen roten Plastehülle auf seinem Beratungstisch. Innerhalb von nur zwei Minuten öffnet der Fachmann für Einbruchschutz ein gekipptes Fenster. Für Kriminalhauptkommissar Detlef Bönisch  sind solche Vorführungen ein guter Anfang für ein Gespräch mit Kunden im Neubrandenburger Bethanien-Center, wo die Kriminalpolizeiliche ­Beratungsstelle und der Schlüsseldienst Milbrandt Beratungen zum Tag des Einbruchsschutzes anboten.

Der Neubrandenburger Kriminalist hat während seiner Beratungstätigkeit schon viele Gespräche geführt. Meist – so seine Erfahrung – sorgt aber erst ein Einbruch oder ein Diebstahls­versuch dafür, dass nachgerüstet wird. Und dann werden auch Bekannte der Betroffenen häufig aktiv.

Ein guter Einbruchsschutz sind übrigens auch verlässliche Nachbarn. Denn Täter spähen meist ihre Objekte aus.  Überquellende  Briefkästen oder geschlossenen Rollläden sind für sie ein Zeichen, dass offenbar jemand länger nicht zu Hause ist und sich ein Diebstahl lohnen könnte. Aufmerksame Nachbarn aber können das verhindern.

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