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Die 2,20 Meter große Statue, ein Auftragswerk des Berliner Bildhauers Thieme aus dem Jahr 1969, soll wieder vervollständigt werden. Unbekannte hatten im Februar den Arm der Staue entfernt. Bernd Wüstneck
Nach Sachbeschädigung

Berliner Spende sichert Reparatur von Karl-Marx-Denkmal

Endlich kann das Karl-Marx-Denkmal in Neubrandenburg repariert werden. Laut Oberbürgermeister Witt kam genug Geld zusammen – auch Dank einer großzügigen Spende aus der Hauptstadt.
dpa
Neubrandenburg

Die Reparatur des beschädigten Denkmals für den Philosophen Karl Marx (1818–1883) in Neubrandenburg ist gesichert. Wie Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) am Freitag sagte, sind genug Spenden zusammengekommen, um den von Dieben abgetrennten rechten Arm zu ersetzen. Die Stadtvertreter hatten die Spenden bei ihrer Sitzung am Donnerstagabend einstimmig angenommen. Die Kosten werden auf rund 6500 Euro geschätzt, ein Berliner steuerte allein 5000 Euro bei.

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Unbekannte Täter hatten im Februar unbemerkt den rechten Unterarm samt Hand von der 2,20 Meter hohen Bronzefigur abgetrennt und entwendet. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, konnte bisher aber weder das gestohlene Stück noch die Täter finden.

Die Statue war ein Auftragswerk des Berliner Bildhauers Gerhard Thieme (1928–2018). Er hatte es zum 20. Jahrestag der DDR 1969 für den Markt in Neubrandenburg geschaffen, die Stadt war damals Bezirksstadt im Bezirk Neubrandenburg.

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Das Denkmal, das nach langer Debatte erst vor wenigen Jahren in dem kleinen Park am Friedrich-Engels-Ring wieder aufgestellt worden war, wird nun abgebaut und kommt zu einem Experten aus Berlin. Dieser soll den rechten Arm samt Hand originalgetreu wieder ansetzen, wie Witt sagte. Die Stadt rechnet damit, dass das Marx-Denkmal bis Ende 2022 wieder vollständig am Platz steht.

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