CORONA-AUSBRUCH

Besuchsverbot in Burg Stargarder Pflegeheim

Nach mehr als 30 positiven Coronatests bei Bewohnern und Mitarbeitern gab es im Stargarder „Johanneshaus“ nun Konsequenzen.
Im Burg Stargarder Johanneshaus, unweit der gleichnamigen Kirche gelegen, wurden 32 Bewohner und Mitarbeiter positive auf Coro
Im Burg Stargarder Johanneshaus, unweit der gleichnamigen Kirche gelegen, wurden 32 Bewohner und Mitarbeiter positive auf Corona getestet. Tim Prahle
Burg Stargard ·

Für die evangelische Pflegeeinrichtung „Johanneshaus“ in Burg Stargard gelten derzeit ein Besuchsverbot sowie ein Aufnahmestopp. Das geht aus einer Mitteilung des Landkreises vom Dienstagabend hervor. Wie die Diakonie Mecklenburgische Seenplatte mitteilt, wurden 17 Bewohner und 15 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind vergleichsweise hohe Zahlen: Die Einrichtung hat nach eigenen Angaben nur eine Kapazität von insgesamt 30 Pflegeplätzen.

Ein mobiles Abstrich-Team des Gesundheitsamtes hatte am Montag alle Bewohner und Mitarbeiter getestet, nachdem zuvor einzelne Ansteckungen festgestellt wurden, führt die Diakonie aus. Erst vergangene Woche habe es im Johanneshaus die erste von zwei nötigen Corona-Schutzimpfungen gegeben.

Während sich die betroffenen Mitarbeiter nun in häusliche Quarantäne begeben, werden die infizierten Bewohner in ihren Zimmern versorgt. Zwei von ihnen mussten jedoch ins Krankenhaus, heißt es von der Diakonie weiter mit. Die Heimleitung selbst habe den Belegungsstopp veranlasst. Der telefonische Kontakt mit den Angehörigen sei jederzeit möglich.

„Jetzt geht es darum, die Einschränkungen und Belastungen für die Bewohnerinnen und Bewohner so erträglich wie möglich zu gestalten“, wird Diakonie-Geschäftsführer Christoph de Boor in der Mitteilung zitiert. Auch dank des freiwilligen Einsatzes von Mitarbeitern aus anderen Diakonie-Einrichtungen seien Pflege und Betreuung weiterhin gesichert, hieß es.

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