LANGFRISTIGE SICHERUNG

Betreiber wollen Flächen für Flughafen in Trollenhagen kaufen

Für viele Firmen in der Region ist der zivile Flugverkehr ein wichtiger Faktor. Nun könnte die Zukunft des Betriebs in Trollenhagen dauerhaft gesichert sein.
dpa
Auch kleinere Flugzeuge starten vom Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen.
Auch kleinere Flugzeuge starten vom Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen. Bernd Wüstneck
Neubrandenburg.

Die Gesellschafter des Flughafens Trollenhagen bei Neubrandenburg wollen den zivilen Flugbetrieb mit dem Kauf der Betriebsgrundstücke jetzt langfristig sichern. Nach dem Landkreis haben auch die Stadtvertreter von Neubrandenburg dafür grünes Licht gegeben, wie eine Sprecherin der Stadt am Freitag sagte.

Die Entscheidung sei in nicht öffentlicher Stadtvertretersitzung am Donnerstag gefallen. Die Flughafenbetreiber hatten diese Flächen bisher gepachtet, nun will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die zum Finanzministerium gehört, diese Flächen aber verkaufen.

Umsätze in Millionenhöhe für die Firmen in der Region

„Wir wollen den Flugbetrieb weiter sichern, weil dies für viele Unternehmen sehr wichtig ist”, erklärte Landrat Heiko Kärger (CDU). Eine Kaufsumme wurde noch nicht genannt. Die Bundeswehr hatte den einstigen Fliegerhorst Trollenhagen 2014 im Zuge der damaligen Bundeswehrreform endgültig aufgegeben. In dem Zusammenhang soll auch die ehemalige Kaserne im Umfeld des Flughafens künftig zivil genutzt werden, Käufer werden vom Kreis aber noch gesucht, hieß es.

Einer Untersuchung zufolge hängen Umsätze in Millionenhöhe für die Firmen vom Flugverkehr in der Region ab. Die Gesellschafter hatten den Flughafen zuletzt mit rund 360.000 Euro im Jahr unterstützt.

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Kommentare (1)

...wo auch sonst. Wie kam die "Bundes"anstalt für Immobilienaufgaben eigentlich zum Eigentum dieser mecklenburgischen Flächen? Art 133 GG bezeichnet den Bund als Verwaltung, wie kann eine Anstalt der Verwaltung eigentlich Eigentum veräußern, dass von ihr ja nur treuhänderisch im Auftrag verwaltet wird? Fragen über Fragen. Las ich nicht eben an anderer Stelle etwas über den Verkauf von Stromnetzen an Chinesen? Ja, in Deutschland (siehe Definition in SHAEF-Gesetz No. 52) muss jetzt alles raus, man könnte meinen es wird noch schnell Kasse mit Hehlerware gemacht vor dem Crash. Germaniam esse delendam.