ALKOHOLMISSBRAUCH

Betrunkene Verkehrsteilnehmer beschäftigen die Polizei

Unkooperativ, nicht mehr ansprechbar, bewusstlos! Was vier Männer und eine Frau in den vergangenen zwei Tagen veranstaltet haben, ist ein gutes Beispiel, warum im Straßenverkehr nicht getrunken werden sollte.
Manche hatten mehr als zwei Promille.
Manche hatten mehr als zwei Promille. Uli Deck
Neubrandenburg.

Zwei stark betrunkene Fahrradfahrer haben die Polizei ihn der Seenplatte am Himmelfahrtstag beschäftigt. Ein 32-jähriger Deutscher stürzte gegen 20.30 Uhr in Malchin so schwer, dass er das Bewusstsein verlor. Als die Malchiner Polizei eintraf, war der Mann wieder wohlauf. Er hatte keine sichtbaren Verletzungen. Allerdings war er stark betrunken; ein Alkoholtest vor Ort ergab laut Polizei einen Wert von 2,45 Promille.

Zu betrunken zum Reden

Der Mann war gegenüber der Polizei und den alarmierten Rettungskräften aggressiv und unkooperativ. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten mehrfach. Er muss sich nun wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung verantworten.

Etwas früher am Himmelfahrtstag, gegen 17.15 Uhr, alarmierte eine Zeugin in Quastenberg die Polizei, weil ein ebenfalls männlicher Radfahrer gestürzt war und nicht mehr aufstand. Laut Polizei verletzte er sich bei dem Sturz nicht. Allerdings war er so sehr betrunken, dass die Polizisten ihn nicht befragen konnten. Der 52-Jährige kam ins Neubrandenburger Bonhoeffer-Klinikum zur Blutprobenentnahme. Die Polizei erstatte gegen ihn eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

In der Nacht zu Freitag zog die Polizei einen Radfahrer in Rechlin aus dem Verkehr. Die Beamten bemerkten den 32-Jährigen gegen 2.15 Uhr auf der Straße; er fuhr laut Polizeiangaben unsicher und ohne Beleuchtung. Der Deutsche roch stark nach Alkohol; ein Test ergab einen Wert von 2,21 Promille. Auch seine Reise führte zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach Röbel. Nun steht eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer im Straßenverkehr im Raum.

Schlangenlinien mit 2,07 Promille

Gegen 2.50 Uhr am frühen Freitagmorgen kontrollierte dann noch eine Neubrandenburger Polizeistreife einen betrunkenen deutschen Autofahrer. Der fuhr mit 1,57 Promille seinen Wagen. Außerdem gestand er den Beamten den Konsum von Drogen. Nächster Halt war das Bonhoeffer-Klinikum für eine Blutprobenentnahme. Seinen Führerschein und die Autoschlüssel blieben bei der Polizei.

Bereits einen Tag vor Himmelfahrt schnappten Polizisten aus Waren eine 26-jährige Deutsche, die offensichtlich betrunken Auto gefahren ist. Jedenfalls fiel sie den Beamten gegen 23.10 Uhr auf, weil sie kurz hinter dem Warener Ortsausgang Richtung Neubrandenburg in Schlangenlinien fuhr. Der folgende Alkoholtest ergab einen Wert von 2,07 Promille. Es ging für sie ins Warener Klinikum zur Blutprobenentnahme. Auch hier behielten die Polizisten vorsorglich Führerschein und Autoschlüssel bei sich.

Am Himmelfahrtstag hatte die Polizei auch eine "Corona-Herrentagsparty" in Pasewalk aufgelöst.

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