Noch immer Sturmschäden zu beseitigen

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Bis Ende Februar haben Baumpfleger viel zu tun

Vorarbeiterin Kathrin Radtke (von links) und ihre Kollegen Torsten Behnke und Matthias Krenz von der Firma Stange sind mit Pflegearbeiten auf dem Wall beschäftigt. Baumfällungen sind in nächster Zeit auch noch geplant.
Vorarbeiterin Kathrin Radtke (von links) und ihre Kollegen Torsten Behnke und Matthias Krenz von der Firma Stange sind mit Pflegearbeiten auf dem Wall beschäftigt. Baumfällungen sind in nächster Zeit auch noch geplant.
Anke Brauns

Die jetzt laufenden Pflegearbeiten auf dem Wall sind ein Vorgeschmack auf größere Einschnitte. Fallende Bäume hat aber nur teilweise die Stadt zu verantworten.

Bevor der Frühling und die Brutzeit der Vögel nahen, wird auf der Neubrandenburger Wallanlage noch mal ordentlich Krach gemacht. Mitarbeiter der Firma Stange haben mit der alljährlichen Pflege zwischen Sträuchern und kleineren Bäumen begonnen. Aber auch größeren Gehölzen geht es noch an den Kragen. Zum einen müssen im Vorfeld der Neugestaltung des Bereichs um das ehemalige Bahnhofstor noch Bäume weichen. Zum anderen plant die Stadt im Januar und Februar noch die Fällung von 16 Bäumen auf dem Wall.

Die meisten davon werden aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt, vor allem als Folge von Sturmschäden, wie bei der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses zu erfahren waren. Einige Bäume weichen zur weiteren Umsetzung des Wallkonzeptes. Im Januar und Februar lässt die Stadt auch noch 31 Bäume im Kulturpark und am Uferweg fällen, zehn Pappeln an der Kirschenallee und 17 Pappeln am Parkplatz am Stargarder Tor.

Im vergangenen Jahr sind im Auftrag der Stadt insgesamt 239 Bäume abgesägt worden, informierte Jan Brauns, Sachgebietsleiter Grünflächen im städtischen Eigenbetrieb Immobilienmanagement (EBIM), die Ausschussmitglieder. Dabei handelt es sich zum Teil um die Beseitigung von Schäden der Herbststürme.
Im Vergleich dazu nehmen sich die 182 neu gepflanzten Bäume aus dem Jahr 2017 eher bescheiden aus. Das liege zum einen daran, dass für gefällte Pappeln keine Ersatzpflanzungen notwendig seien, so der Sachgebietsleiter. Außerdem seien als Ersatz zum Teil größere Bäume statt mehrerer kleiner gepflanzt worden. Als Beispiel für Neupflanzungen nannte er die 28 ersetzten Zierkirschen im Johanna-Beckmann-Ring, die 14 neuen Linden an der Konzertkirche sowie mehr als 80 Bäume auf dem Neuen Friedhof. Gut 30 davon sind nach dem Friedhofskonzept in den Boden gekommen, aber knapp 50 auch nach Sturmschäden, erklärte er.