NEUBRANDENBURG INVESTIERT

Blitzer gegen Raser und Rotlichtsünder werden umgerüstet

In Neubrandenburg sollen Fahrer, die die Verkehrsregeln nicht beachten, verstärkt kontrolliert und zur Kasse gebeten werden. Dafür will die Stadt tief in die Tasche greifen.
Da nützt auch kein Beschmieren. Raser in Neubrandenburg werden sich wohl auf stärkere Kontrollen einstellen müs
Da nützt auch kein Beschmieren. Raser in Neubrandenburg werden sich wohl auf stärkere Kontrollen einstellen müssen. (Archivfoto) Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Die Stadt Neubrandenburg will in Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen investieren. Dies ist kürzlich während des Ausschusses für Umwelt, Ordnung und Sicherheit – im Zuge der Haushalsdebatte – erläutert worden. So hieß es von Vize-Oberbürgermeister Peter Modemann, dass die Stadt über sechs feste Blitzer, sogenannte Starenkästen, verfügt. Zwei davon seien außer Betrieb, welche, das ließ er aber offen.

Letztlich soll es nun um die Umrüstung von vier stationären Verkehrsüberwachungsanlagen gehen. „In diesem Jahr werden zwei und in den darauffolgenden zwei Jahren je eine Anlage umgerüstet“, erklärte Ordnungsamtsleiter Jörg Schmiedel. Dabei werde die vorhandene Messtechnik, die teilweise schon über 20 Jahre im Einsatz sei, durch moderne Messtechnik ersetzt.

Anlagen werden umgerüstet

„Bei den drei umzurüstenden Rotlichtüberwachungsanlagen wird geprüft, inwieweit Rotlichtüberwachung und Geschwindigkeitskontrolle kombiniert werden können. Fahrer, die also während der Gelbphase auf die Tube drücken, werden dann womöglich doch geblitzt, weil sie zu schnell waren. Das ist in der Praxis leider vielfach zu beobachten“, sagte der Ordnungsamtsleiter. Für die Umrüstung einer Anlage werden seinen Angaben zufolge etwa 125 000 Euro fällig.

Für eine flexiblere Geschwindigkeitsüberwachung habe sich das Ordnungsamt der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg entschieden, eine entsprechende mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlagehttps://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/vom-blitzer-geweckt-dann-dagegen-gefahren-0140206908.html dauerhaft anzumieten. Bislang seien an etwa 120 Tagen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden. Diese mobile Einheit ist seit Oktober im Einsatz.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

zur Homepage

Kommentare (11)

... sollten die Radiosender auf das "Petzen" verzichten. Was ist denn das Motiv für die Hinweise auf die aktuellen Blitzer? Das die Raser weiter rasen dürfen?!

Wer sich an die Geschwindigkeit hält hat auch nichts zu befürchten.
Und das heißt 30 in 30er Zone.
Von mir aus Verdopplung der Strafen.
Besser noch, prozentual von Gehalt.
Dann wird jeder entsprechend zur Kasse gebeten.

....allen Strafen so einführen, oder spricht etwas dagegen?
Wer gut verdient geht für 10Jahre in den Knast, Habenichtse nur für 5 Monate.....
Manchmal sollte man doch noch einen Moment länger nachdenken, bevor man was raushaus @Simsalabim.

Klappt prima.
Eine Krankenschwester, die 1500 netto hat, trifft 100 Euro natürlich viel härter, als einen Einkommens Millionär.
Und ein gut situierter Geschäftsmann, der es eilig hat, zu einem Termin zu kommen, den jucken hundert Euro nicht, geht es aber prozentual (Bemessungsgrundlage könnte der Steuerbescheid sein) ans Geld, könnte das Wunder wirken.

Aber davon hält man ja in Ihren Kreisen zur Zeit nicht soviel.

Also ich merke schon, daß dann ruhiger gefahren wird und an dem Tag weniger passiert.
Von mir aus können die auch gerne Fake-Blitzer melden. Hauptsache es bringt was.

wenn man es in Neubrandenburg auf den Hauptverkehrsadern hinbekommen würde, dass man bei erlaubter Geschwindigkeit auch eine grüne Welle hat! Leider wird man doch oft gezwungen, die Geschwindigkeit leicht zu erhöhen, um nicht ständig irgendwo an einer roten Ampel zu stehen! Klappt in anderen Städten wunderbar. In NB sind die Ampelphasen eine Katastrophe!

Habe es selber in einigen Großstädten in den alten Ländern erlebt, da werden auf Hauptstraßen statt grüner so eine Art ROTE WELLE installiert. Das soll dann den renitenten Autofahrer auf die öffentlichen Verkehrsmittel bringen.

Ist natürlich ideal für Umweltbelastungen durch Zulieferverkehr oder Besucher, die sich bei kurzen Durchfahrten kaum in den öffentlichen Fahrkartendschungel einarbeiten wollen.

denkt auch nicht weiter, als eine Kuh sch... : Steuern werden ja auch prozentual erhoben, die Tagessätze von Gerichtsstrafen variieren nach Einkommen. Warum nicht auch die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen?

... könnte man auch einen Blitzer für Geschwindigkeitsunterschreitungen auf der neuen Umgehung installieren.
Da kommt dann richtig was rein. 😉

reinkommen soll braucht man nur die Radfahrer auf den Bürgersteigen abkassieren aber die werden behandelt als hätten sie einen Freifahrtschein. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen das man die Radfahrer direkt ansprechen müßte und das ist in der heutigen Zeit weitaus gefährlicher als über das Kennzeichen anonym eine Ordnungsstrafe zu verhängen. Ich hätte noch Verständnis für die Benutzung des Bürgersteiges wenn kein Radweg vorhanden ist aber der wird oft ignoriert warum auch immer. Trotzdem bin ich natürlich dafür das Raser für Ihr Verhalten und das Gefährden anderer Verkehrsteilnehmer zu Kasse gebeten werden. Aber wie heißt es so schön gleiches Recht für alle.