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Neue Kreißsäle

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Bonhoeffer-Klinikum bietet Entbindungen im "Wald"-Zimmer

Neugierige Besucher in der Geburtsklinik schauen sich die neue Wanne an, in der auch Babys zur Welt kommen können. 
Neugierige Besucher in der Geburtsklinik schauen sich die neue Wanne an, in der auch Babys zur Welt kommen können.
Thomas Beigang

Das Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg hat neue Kreißsäle. Das Besondere: Die werdenden Eltern können zwischen verschiedenen Farben und Motiven wählen.

Der Stolz ist Kerstin Lierath förmlich anzusehen. Die Leitende Hebamme im Neubrandenburger Bonhoeffer-Klinikum steht fast pausenlos Rede und Antwort – und lächelt den ganzen Stress zum Tag der offenen Tür einfach weg. Denn die Hebamme ist einfach froh. Viel besser könne es nicht sein in „ihrer“ Geburtshilfe-Klinik. Denn vier funkelnagelneue Kreißsäle stehen kurz vor der Eröffnung. Eine gute Gelegenheit, diese den Neubrandenburgerinnen vorzustellen.

Je nach Stimmung und Befindlichkeit können sich die Fast-Muttis jetzt den Raum aussuchen, in dem sie ihr Kind zur Welt bringen wollen. Die Kreißsäle sind nämlich unterschiedlich: „Die Farben sind verschieden“, erklärt die Hebamme Lierath und sogar verschiedene Motive hätten bei der Konzipierung der Räume eine Rolle gespielt. Wem eher nach „Wald“ sei, könne sich in dem gleichnamigen Zimmer der Geburt hingeben, „andere bevorzugen vielleicht Luft oder Wasser“, hieß es weiter.

Die Gelegenheit ließen sich viele nicht entgehen, schon jetzt einen Blick in die neuen Kreißsäle zu werfen. Junge Frauen mit unterschiedlichen Leibesumfang und zumeist von ihren Partnern begleitet, sahen sich alles ganz genau an – und hatten eine Menge Fragen. Später im „Ernstfall“, so hieß es, sei dafür doch bestimmt nicht die Ruhe vorhanden. Die Schwangeren haben die Qual der Wahl bei den Geburtsbetten – auch ein ganz breites Rundbett, in dem sich nach der Geburt der „frische“ Vater zu Mutter und Kind legen kann, steht zur Auswahl. Oder, wer das mag, könne sich auch für die Geburtswanne entscheiden, stellt die Chefin der Hebammen vor.

Ein Pärchen, Geburtstermin soll Heiligabend sein, erzählt der werdende Vater, hat genug gesehen. Aber wofür sich die Freundin in sieben Monaten entscheidet – Schulterzucken. Ist ja auch noch Zeit.