FEUERWEHREINSATZ

Brand in ehemaligem Hühnerstall in Neubrandenburg

Ein Feuer in Neubrandenburg stellte die Feuerwehr vor Herausforderungen: Das Gelände war schwer zu erreichen und Anwohner fühlten sich durch die Löscharbeiten gestört.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Anwohner im Hauerweg hatten am späten Dienstagabend die Feuerwehr gerufen, die größere Mengen brennenden Unrat
Anwohner im Hauerweg hatten am späten Dienstagabend die Feuerwehr gerufen, die größere Mengen brennenden Unrats in dem ehemaligen Stallgebäude löschen musste. Felix Gadewolz
Die Löscharbeiten in dem maroden und verwahrlosten Gebäude gestalteten sich schwierig. Es blieb bei Sachschaden.
Die Löscharbeiten in dem maroden und verwahrlosten Gebäude gestalteten sich schwierig. Es blieb bei Sachschaden. Felix Gadewolz
So sah es vor einem Jahr in den verlassenen Hallen einer ehemaligen LPG im Hauerweg im Fritscheshof aus. Damals hatte ein Obda
So sah es vor einem Jahr in den verlassenen Hallen einer ehemaligen LPG im Hauerweg im Fritscheshof aus. Damals hatte ein Obdachloser gezündelt.
Neubrandenburg.

In einer leerstehenden Halle einer ehemaligen Hühnerfarm im Neubrandenburger Ortsteil Fritscheshof hat es am Dienstagabend gebrannt. Die Polizei schließe eine Selbstentzündung aus, da aber kein Sachschaden entstand, werde lediglich wegen Sachbeschädigung durch Feuer ermittelt, sagte eine Sprecherin dem Nordkurier.

Anwohner hatten am späten Dienstagabend eine aufsteigende Rauchwolke und einen hellen Schein bemerkt. Bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehr fanden die Kameraden größere Mengen Unrat in dem ehemaligen Stallgebäude vor, die brannten. Für die Löscharbeiten war eine längere Schlauchstrecke notwendig, das unwegsame Gelände am Hauerweg war schwierig zu erreichen.

Anwohner beschweren sich

Anwohner im Neubrandenburger Hauerweg öffneten am Abend die Fenster, fühlten sich aber gestört durch die Arbeit der Feuerwehr, diese verursache nur Lärm, bei dem man nicht schlafen könne, rief ein Mann mittleren Alters aus einem Fenster.

In den maroden Gebäuden einer ehemaligen LPG aus DDR-Zeiten zur Hühneraufzucht hatte es vor fast genau einem Jahr schon mal gebrannt. Offenbar hatte ein Obdachloser ein Feuer gemacht. Als Polizisten ihn festnehmen wollten, wehrte sich der Ghanaer und verletzte zwei Beamte leicht.

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Kommentare (1)

Wer sich durch die Arbeit der Feuerwehr im EInsatz gestört fühlt, dem sollte niemals duch die Helfer selbst geholfen werden. Evt. haben diese Menschen den Brand selber angefacht. Wer weiß in der heutigen Gesellschaft ist so viel Gleichgültigkeit und Unverständnis und gesitiges Unvermögen im Umlauf.. Eine Tasse Teee für die Helfer wäre sicher sinnvoller, als das dumme Geschwätz aus den Fenstern ihr Gaffer!