FEUERWEHR

▶ Brennendes Stroh von der A20 sorgt für Einsatz in Altentreptow

Ein Teil jener Strohballen, die auf einem Sattelschlepper auf der A20 Feuer gefangen hatten, wurde nach Altentreptow gebracht. Dort musste die Feuerwehr Glutnester löschen.
16 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altentreptow waren Donnerstagnachmittag im Einsatz, um Glutnester im Stroh zu lös
16 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altentreptow waren Donnerstagnachmittag im Einsatz, um Glutnester im Stroh zu löschen. Christina Weinreich
Altentreptow.

Die brennenden Strohballen von der A20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Nord haben am Donnerstagnachmittag erneut für einen Feuerwehreinsatz gesorgt – allerdings in Altentreptow. Gegen 16 Uhr wurden Kameraden der Altentreptower Feuerwehr aufs Gelände der Kreisstraßenmeisterei gerufen. Dort befand sich inzwischen ein Teil des Strohs. Die Kameraden sollten potenzielle Glutnestern löschen.

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Verkehr staute sich

Einen Teil der Strohladung holten Mitarbeiter der Altentreptower Kreisstraßenmeisterei auf Bitten der Bundespolizei vom Parkplatz Vier Tore an der A20 ab. Die Straßenmeisterei verfügt über ein großes Hofgelände, auf dem das Stroh weit ausgebreitet werden konnte, um vorhandene Glutnester schnell entdecken und ersticken zu können. Mit 16 Kameraden und drei Fahrzeugen rückte die Treptower Wehr an, wie deren Chef Sven Nehls auf Nachfrage sagte.

Während die A 20 gestern für mehrere Stunden komplett gesperrt wurde, regelten die Treptower Kameraden den Verkehr auf der Petersstraße, sodass der nicht auch noch zum Erliegen kam. Zumindest anfangs passierte aber genau das. Der Verkehr in der Fritz-Peters-Straße staute sich stadtein- und -auswärts.

Der Fahrer eines Sattelschleppers war gegen 11.30 Uhr auf der A20 unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Vier Tore, zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Nord, fing das Stroh aus bisher unbekannter Ursache an zu brennen. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, doch gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, wie die Polizei informierte. Es war nicht genug Löschwasser vor Ort. Ein Landwirt hatte einen Tank zur Verfügung gestellt, mit dem weiteres Wasser heran geholt werden konnte. Die Strohladung bestand aus 17 Ballen. Alle mussten zum Löschen geöffnet und ausgebreitet werden.

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