Unfall
Bus erfasst Fußgängerin in Neubrandenburg

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Die junge Frau lief laut der Polizei bei rot über eine Ampel in Neubrandenburg.

Eine 21-jährige Frau ist bei einem Unfall in Neubrandenburg verletzt worden. Sie hat sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten.

Bei einem Unfall auf der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Weidenweg/Schwedenstraße in Neubrandenburg ist eine 21-jährige Fußgängerin verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei überquerte die Frau am Dienstag gegen 6.25 Uhr zu Fuß die Neustrelitzer Straße, aus Richtung Weidenweg kommend in Richtung Schwedenstraße, allerdings habe die Ampel auf „Rot” für sie gestanden. Dabei wurde die Fußgängerin laut Polizei von einem Bus erfasst, kam zu Fall und wurde leicht verletzt.

Zeugen vor Ort hätten erste Hilfe geleistet. Eine weitere ärztliche Behandlung erfolgte zunächst im Rettungswagen und später im Klinikum Neubrandenburg, teilte die Polizei weiter mit. An dem Linienbus entstand ein leichter Sachschaden. Die rund 25 Fahrgäste im Bus wurden demnach nicht verletzt.

Bei der Unfallaufnahme sei bekannt geworden, dass die 21-Jährige In-Ear-Kopfhörer trug und darüber Musik hörte. Dadurch habe sie die Geräusche im Straßenverkehr nicht oder nur sehr schlecht wahrnehmen können, hieß es. Vor genau einem Jahr war ein 18 Jahre alter Neubrandenburger an einem unbeschrankten Bahnübergang in Neubrandenburg gestorben. Er hatte laut Polizei den Zug nicht kommen gehört, weil er ebenfalls In-Ear-Kopfhörer trug.

Kopfhörer sollten im Straßenverkehr – wenn überhaupt – nur auf einem Ohr getragen werden oder die Musik so leise eingestellt werden, dass die Wahrnehmungen im Straßenverkehr dadurch nicht beeinträchtigt werden, rät die Polizei.

Kommentare (2)

Man kann mit beschallten In-Ear-Kopfhörer schlecht gucken, ist unaufmerksamer und nimmt die Umgebung schlechter wahr. Warum lediglich das Schlechthören erwähnt wird, ist mir ein Rätsel.

Unerwähnt blieb bisher, das man durch solche Hörhilfen auch unfruchtbar werden kann....