BAUSTELLE

Busbahnhof in Neubrandenburg wird auf Ring verlegt

Der Busbahnhof von Neubrandenburg zieht wegen der Baustelle auf eine Spur des Friedrich-Engels-Rings um. Zwar soll sich der Busfahrplan nicht ändern, die Geduld der Autofahrer dürfte aber erneut strapaziert werden.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Statt an nebeneinander liegenden Bussteigen müssen sich die Stadtbusse ab nächste Woche hintereinander auf der äußersten Ringspur einsortieren. 
Statt an nebeneinander liegenden Bussteigen müssen sich die Stadtbusse ab nächste Woche hintereinander auf der äußersten Ringspur einsortieren. Susanne Schulz
Das Abbiegen zu den Bussteigen ist ab nächsten Montag erst mal passé. Foto: Susanne Schulz
Das Abbiegen zu den Bussteigen ist ab nächsten Montag erst mal passé. Foto: Susanne Schulz Susanne Schulz
Das Abbiegen zu den Bussteigen ist ab nächsten Montag erst mal passé. Foto: Susanne Schulz
Das Abbiegen zu den Bussteigen ist ab nächsten Montag erst mal passé. Foto: Susanne Schulz Susanne Schulz
Neubrandenburg.

Zum Glück kommt diese Änderung zur Ferienzeit und nicht im dicksten Schülerverkehr. Denn sie hat es in sich, die Umstellung für Passagiere und Fahrer des Neubrandenburger Stadtbus-Netzes: Da die Sanierung des Friedrich-Engels-Rings ab Montag den Bereich unmittelbar vor dem Busbahnhof erreicht, müssen die Haltestellen verlegt werden.

„Gearbeitet wird bis unmittelbar an die Bahnsteigspitzen heran. Daher sind Ein- und Ausfahrt hier während dieser Bauphase nicht möglich“, erklärt Gerold Tietz, Prokurist der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe. Statt dessen sollen die Busse auf dem bereits sanierten Ringabschnitt zwischen Busbahnhof und Fritz-Reuter-Straße halten: Dort wird der Autoverkehr auf den beiden inneren Fahrspuren fließen, während auf der äußersten Spur auf 150 Metern Haltebereiche ausgewiesen werden, die den bisherigen Bussteigen A bis E entsprechen.

Busfahrplan wird nicht geändert

Nachdem am Sonntagabend um 22.45 Uhr die letzten Linien am Busbahnhof abfahren, stehen am frühen Montagmorgen die ersten Busse vor dem Justizzentrum bereit. Denn am Fahrplan soll sich, wie Tietz betont, nichts ändern. Und somit auch nicht an dem Rendezvous-Prinzip, dem zufolge immer mehrere Buslinien gleichzeitig den zentralen Haltepunkt erreichen, um den Fahrgästen ein Umsteigen ohne lange Wartezeiten zu ermöglichen. Statt nebeneinander an den Bussteigen müssen sich die Fahrer dann allerdings hintereinander am Ring-Rand einfädeln. Dort sollen nicht nur entsprechende Haltestellenschilder mit Fahrplanaushängen, sondern auch Bänke und Papierkörbe aufgestellt werden, kündigt Tietz an.

Eine gesonderte Regelung gilt für die Linie 6: Aus Richtung Robert-Blum-Straße kommend, fahren deren Busse durch die Südbahnstraße, wo gegenüber der Bäckerei eine Haltestelle ausgewiesen wird, und wenden im Bereich des Regionalbusbahnhofs. Der Regionalverkehr, dessen Busse ohnehin über die Fritz-Reuter-Straße ankommen und abfahren, ist von den Veränderungen nicht betroffen.

Sperrung bis Ende September

Für Fußgänger bleibt das Gelände des Busbahnhofs zugänglich, ebenso der Durchgang vom und zum Bahnhofsvorplatz sowie natürlich die Mobilitätszentrale der Verkehrsbetriebe. Autofahrer müssen beachten, dass die Gerichtsstraße als Sackgasse ausgewiesen wird. Die Parkplätze in der Gerichtsstraße bleiben jedoch erhalten.

Die Sperrung des Busbahnhofs soll voraussichtlich bis zum 30. September dauern.

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