WERBUNG UM FACHKRÄFTE

Center für Neubürger und Rückkehrer eröffnet

„Ankommen und heimisch werden“ – unter diesem Motto findet sich ab sofort ein Welcome Center in Neubrandenburg.
Dennis Bacher Dennis Bacher
Silvia Hoffmann von der RWI (links) brachte das Konzept auf den Weg, Petra Grießing (Mitte) als Projektleiterin und Stephanie Lubig als Beraterin bilden künftig das Team.
Silvia Hoffmann von der RWI (links) brachte das Konzept auf den Weg, Petra Grießing (Mitte) als Projektleiterin und Stephanie Lubig als Beraterin bilden künftig das Team. Dennis Bacher
Neubrandenburg.

Studium, Arbeit, Familienneugründung: In den Jahren nach der Wende pilgerten Tausende fort aus der Region, wodurch die Bevölkerungszahlen hierzulande schrumpften. Nicht wenige hegen aber Jahre nach ihrem Fortgang den Gedanken, in die Seenplatte zurückzukehren. Andere haben mitunter noch nie von Neubrandenburg und Umgebung gehört – landen dort aber plötzlich unverhofft. So oder so: An diesem Punkt kann fortan ein sogenanntes Welcome Center ins Spiel kommen, das am Dienstag in Neubrandenburg eröffnet wurde.

In den Büroräumen der Regionalen Wirtschaftsinitiative (RWI) in der Vierrademühle, findet sich künftig eine Anlaufstelle für Neubürger, die als Fachkräfte, Rückkehrer oder Studierende in die Region kommen. Das Vorbild kommt aus Rostock – Stralsund und Greifswald zogen nach. Nun bekommt auch Neubrandenburg sein Welcome Center, mit der kompletten Seenplatte als Zuständigkeitsbereich.

„Bis hierhin war es ein weiter Weg“, erzählt Silvia Hoffmann, die das Konzept als Projektleiterin der RWI in die richtige Bahn lenkte. Möglich geworden sei es durch unterstützende Mittel des Wirtschaftsministeriums aus den Europäischen Sozialfonds, die zunächst für ein Jahr gebilligt seien. Spätestens nach zwei Jahren soll das Projekt auf eigenen Beinen stehen, informiert Hoffmann. Das Team des Welcome Center besteht aus Petra Grießing als Projektleiterin und Stephanie Lubig als Beraterin.

Unterstützung bei Wohnraumsuche

Doch nicht nur bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen möchten die Verantwortlichen helfen. Zusätzlich ist laut Hoffmann geplant, Unterstützung bei der Suche nach Wohnraum zu bieten. Die Vermittlung von Kontakten zu Ämtern, Ärzten, Banken, Kinderbetreuungsplätzen sowie Freizeitangeboten gehört ebenso zum Portfolio. Ziel sei es, eine Willkommenskultur durch Beratung und Information zu fördern. Das Motto: Ankommen und heimisch werden.

Zur Umsetzung kooperiert das Center unter anderem mit der Stadt Neubrandenburg, dem Landkreis MSE, der Industrie- und Handelskammer, der Sparkassen, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, der Hochschule Neubrandenburg und der Wirtschaftsförderung MSE.

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Kommentare (2)

Können die Rückkehrer plötzlich kein Deutsch mehr? Und, will unsere Stadt vor allem Engländer, Australier und Amerikaner anwerben? Reichte der Blödsinn mit dem "Girls Day" nicht schon?

In Nbdg. gibt es ein "Welcome Center". Was die dort machen kann auch der Artikel nicht verständlich erklären! "Vermittlung von Kontakten zu Ämtern, Ärzten, Banken, Kinderbetreuungsplätzen sowie Freizeitangeboten", "Unterstützung bei der Suche nach Wohnraum", -> alles im Internet oder bei Stadtinfo zu finden. Aber so ist das bei europäischen Förderprojekten; alles Zweck zum Selbstzweck.