BONHOEFFER-KLINIKUM BAUT AN

Chirurgen in Altentreptow erhalten deutlich mehr Platz

In Altentreptow betreibt das Bonhoeffer-Klinikum die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dort wird nun ein zweigeschossiger Anbau errichtet.
Bärbel Gudat Bärbel Gudat
Das Altentreptower Klinikum am Klosterberg wird um eine zweistöckiges Haus erweitert.   Foto: Bärbel Gudat
Das Altentreptower Klinikum am Klosterberg wird um eine zweistöckiges Haus erweitert. Foto: Bärbel Gudat
Altentreptow.

Der Kran ist nicht zu übersehen, und auch mit dem Parken ist es nicht mehr ganz so einfach. Was passiert am Altentreptower Standort?

Das Land fördere mit einem Festbetrag von rund 2,6 Millionen Euro die Schaffung einer neuen zentralen Sterilgutversorgung und eines zusätzlichen Eingriffsraumes, ist aus dem Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg zu erfahren. Der Neubau sei erforderlich, um auch zukünftig die hochspezialisierte Versorgung orthopädischer Patienten am Standort Altentreptow zu gewährleisten.

450 Quadratmeter für Sterilgutversorgung und Nebenräume

Die zentrale Sterilgutversorgung diene der Aufbereitung, Reinigung, Desinfektion und Sterilisation der während einer Operation oder eines Eingriffes verwendeten chirurgischen Instrumente. Um den langfristigen Einsatz der empfindlichen und kostenintensiven Instrumente dauerhaft sicherzustellen, entwickeln sich die maschinellen Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsverfahren ständig weiter. Neue Maschinen gewährleisten eine sichere Aufbereitung und sind gleichzeitig schonend für die Instrumente. Aber auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter in der zentralen Sterilgutversorgung werden deutlich verbessert. Dabei reichen die Maßnahmen von höhenverstellbaren Arbeitstischen bis zu einer Klimatisierung der Räumlichkeiten.

Gebaut werde dafür ein zweigeschossiger Anbau von etwa 450 Quadratmetern, der neben der zentralen Sterilgutversorgung auch mehrere Nebenräume wie Lager und Aufenthaltsraum aufnehmen wird, teilte das Klinikum mit. Wenn alles fertig ist und der Umzug erfolgte, wird ein Teil des OP-Bereiches zu einem Eingriffsraum umgebaut.

Firmen aus der Region setzen die Baupläne um

Die Rücksicht auf die Mitarbeiter bedinge die Schaffung eines Eingriffsraumes in unmittelbarer Nähe zum OP-Bereich, so die Verantwortlichen des Klinikums. Auch wenn Eingriffe und Operationen in aller Regel von den gleichen Ärzten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Altentreptow durchgeführt werden, sind nicht für alle Eingriffe große OP-Säle notwendig. Daher werden oft in außerhalb des OP-Bereiches liegenden Räumen Eingriffe durchgeführt, um die OP-Säle für die Operationen freizuhalten, bei welchen besondere Anforderungen an die Hygiene und Geräte zu stellen sind. Es gab seit längerem den Wunsch einer räumlichen Konzentration von OP-Sälen und Eingriffsraum. Das wird nun voraussichtlich bis 2020 umgesetzt werden. Auch die so wichtige Aus- und Weiterbildung junger Ärzte könne so deutlich verbessert werden, heißt es aus dem Klinikum.

Die deutlich über drei Millionen Euro liegenden Aufträge zur Planung, Errichtung des Gebäudes und des Umbaus wurden in europaweiten Wettbewerben letztlich überwiegend lokal vergeben. Die beteiligten Planer kommen aus Rostock und Neubrandenburg. Die Baufirmen stammen im Wesentlichen aus dem unmittelbaren örtlichen Umfeld von Altentreptow und Neubrandenburg. Der Auftrag für den Rohbau, das ist der größte Einzelauftrag, wurde nach Neustrelitz vergeben.

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