Laut offiziellen Zahlen sind die Corona-Infektionen an der Seenplatte weiter rückläufig,
Laut offiziellen Zahlen sind die Corona-Infektionen an der Seenplatte weiter rückläufig, Sebastian Gollnow
Infektionen

Das sind die Corona-Hochburgen an der Seenplatte

Die Inzidenz sinkt im Landkreis Seenplatte weiter – allerdings werden die Intensivkapazitäten der Kliniken bald wohl wieder stärker beansprucht.
Seenplatte

Die Infektionszahlen in der Seenplatte sind weiter auf Entspannungskurs. Für die zurückliegende Woche weist die Kreisverwaltung 734 neue Corona-Fälle aus, rund ein Viertel weniger als in der Vorwoche. Die kreisweite Inzidenz sank unter 300. „Hochburgen“ sind weiterhin der Raum Demmin und der Amtsbereich Malchow, während in der Feldberger Seenlandschaft erneut nur vier Neu-Infektionen festgestellt wurden. Deutlich zurückgegangen sind die Werte in den Bereichen Woldegk, Friedland und Neverin.

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Landkreis bremst Hoffnungen

Die Kreisverwaltung hütet sich aber vor gar zu optimistischer Interpretation und geht von einer „Untererfassung“ aus, weil sich viele Menschen – gerade mit milden Krankheitsverläufen – lediglich mit einem Schnelltest testen und isolieren. In die Statistik würden hingegen nur positive PCR-Tests einfließen.

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Wenige freie Betten auf Intensivstationen

Aus den Krankenhäusern der Seenplatte meldete das Divi-Intensivregister gestern zwei Covid-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. An der Gesamtzahl der Intensivbetten macht ihr Anteil rund drei Prozent aus. Allerdings zeichnet sich mit der Rückkehr der Kliniken zum Normalbetrieb und der Wiederaufnahme zuvor ausgesetzter Behandlungen eine steigende Auslastung der Intensivstationen ab. Im Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg etwa waren gestern alle 24 Intensivbetten belegt – mit postoperativen oder Akut-Fällen. Kreisweit waren 58 von 66 Intensivbetten belegt – fast 88 Prozent.

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