Tag der Arbeit
Demokratiefest setzt Zeichen gegen Rechts

Trotz neuem Standort hatten sich bereits bei der Eröffnung des Demokratiefestes viele Besucher auf dem Parkplatz versammelt.
Trotz neuem Standort hatten sich bereits bei der Eröffnung des Demokratiefestes viele Besucher auf dem Parkplatz versammelt.
Tobias Holtz

Zahlreiche Neubrandenburger besuchten am Tag der Arbeit das Demokratiefest. Der DGB hatte die Veranstaltung bewusst an einen anderen Standort verlegt.

Imbissbuden, Kinderanimation und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm – so präsentierte sich das 9. Demokratiefest auf dem Parkplatz an der Stadthalle. Bereits kurz nach der Eröffnung tummelten sich viele Schau- und Feierlustige auf dem Festgelände. Unter dem Motto „Vielfalt, Gerechtigkeit und Solidarität“ hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zahlreiche Verbände, Organisationen und Parteien eingeladen.

Mehrere Tausend Besucher, so die Angaben des Veranstalters, nutzen den freien Tag, um sich umzusehen. Die Parteien SPD, CDU, Die Linke, FDP und die Grünen stellten ihre Landratskandidaten vor und nahmen sich Zeit für die Fragen und Sorgen der Bürger.

DGB für Angleichung der Arbeitsbedingungen

Die DGB-Vorsitzende in Neubrandenburg, Gisela Ohlemacher, hatte sich in ihrer Ansprache vor allem für eine Angleichung der Arbeitsbedingungen und Lebensverhältnisse in Ost und West stark gemacht. Zudem müsse es mehr Chancengleichheit für alle Menschen geben, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Behinderung oder sexuellen Orientierung.

Gerade deshalb habe sich der DGB auch dazu entschieden, den Marktplatz in diesem Jahr nicht mit der Alternative für Deutschland (AfD) zu teilen. „Die demokratie- und arbeitnehmerfeindlichen Ansichten der AfD sind nicht mit denen der hier vertretenen Parteien und Gewerkschaften vereinbar“, sagt Ohlemacher.

Bei einigen Besuchern gingen die Meinungen über diese Entscheidung auseinander. „Natürlich ist der Entschluss des DGB, sich von der AfD distanzieren zu wollen, legitim. Es hätte mich auch nicht gestört, wenn die Partei hier mit ihren Stand vertreten wäre“, sagt Jürgen Wever aus Neubrandenburg.

Linksradikale mischten sich unter die Menge

André Rohloff hätte es besser gefunden, wenn beide Veranstaltungen parallel auf dem Marktplatz gewesen wären, da es sich bei der AfD auch um eine demokratisch gewählte Partei handle. „Wenn alle extremistischen Parteien laut DGB vom Fest ausgeschlossen werden sollen, dann frage ich mich, was die Mitglieder der linksradikalen Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) hier verloren haben“, so Rohloff.

Tatsächlich hatten sich einige Mitglieder der MLPD für kurze Zeit unter die Menschenmenge gemischt und fleißig Flugblätter verteilt. Leider würden sich solche Aktionen laut DGB-Chefin Ohlemacher nicht verhindern lassen. Einen eigenen Stand hätten sie aber nicht erhalten.

Kommentare (4)

Ich bin in der GDP,was mich am meisten stört,ist dass von meinem Beitrag der DGB mitfinanziert wird,der der Antifa und anderen Linken Gruppen eine Plattform und Logistik bietet. Der DGB soll sich um die Angelegenheiten kümmern,wofür er einmal entstanden ist und nicht bei jeder Demonstration gegen recht und für die Vielfalt und Teilhabe vorne mit marschiert und sich empört zeigt,wenn die Polizei robust eingreift. Welch ein Demokratieverständnis diese Gewerkschaften haben,sieht man darin,dass die AfD immer ausgegrenzt wird. Noch ein Wort zu den Spitzenfunktionären der Gewerkschaften. An ihre Mitgliedern werden warme Worte verteilt und die angeblichen Missstände angeprangert. Diese Leute sitzen aber in vielen Aufsichtsräten großer Konzerne ,was bewegen sie dort für ihre Mitglieder ? Zu den Geringverdienern gehören diese Damen und Herren auch nicht und sitzen dann noch in der Politik.

Ob nun DGB, GDP ,DPolG oder Verdi oder Personalräte, egal. Alle diejenigen die dort eine Führungsposition innehaben, vertreten nur zum schein die Interessen der Arbeitnehmer ( auch arbeitende Beamte). Schließlich werden solche Führungspositionen mit allerhand Vergünstigungen ausgestattet. Z.B. Freistellung vom Schichtdienst, Abordnungen etc. Und sind zum Teil frei in der Gestaltung ihrer " Arbeitszeit". Also werden diese Damen und Herren immer im Sinne der Arbeitgeber handeln. Also auch aktiv die Ausgrenzung der AFD forcieren.

Intoleranz zum "Zeichen gegen Rechts" hofiert. Wie dumm muss man sein, diese Posse gut zu schreiben? Der NK war da auch schon mal objektiver. Laut GG darf niemand wegen seines Glaubens, seiner Meinung, seiner politischen Zugehörigkeit oder seiner sexuellen Veranlagung benachteiligt werden. Der DGB hat versäumt seine Veranstaltung rechtzeitig anzumelden. Die AfD war halt schneller. Und nun ist der DGB bewusst an einen anderen Ort gezogen... weil er die AfD ausgrenzen und benachteiligen möchte. Die bekannten Altparteien unterstützen diese Praxis. Nicht nur, dass die MLDP dort geduldet wurde, es wurde auch aktiv gegen die AfD gehetzt. Es wird über das Programm und die Ziele der AfD aktiv gelogen! Ganz bewusst! Und wieso berichtet der NK nicht über die gelungene Veranstaltung der AfD auf dem Marktplatz? Ist der NK etwa auch schon ein System-Medium? Dort war ebenfalls Live-Musik, Kinder-Aktionen, gute Redner und viel Interessantes zu finden. Und nein, dort waren keine Glatzköpfe mit Springerstiefel und einem ausgestreckten rechten Arm. Dort waren konservative Menschen, der einfache Bürger, Familien und viele Kinder. Das ist aber dem NK keine Erwähnung wert. Seltsam...

Die " Durchsagen " der Mahnwache haben an die Propagandalautsprecher an der inner koreanischen Grenze erinnert. Unwahrheiten wurden im Minutentakt monoton wiederholt. Ich denke jeder Bürger der die " Zivilgesellschaft " bei solid und Antifa gesehen hat , weiß Bescheid was sich da rum treibt. Hasserfüllte pöbelnde Menschen die mit Geschrei , Propagandalautsprechern und so etwas ähnlichem wie Musik versucht haben ein buntes Bühnenprogramm mit Blaskapelle und guter Musik zu stören und damit gescheitert sind. Schon amüsant wenn Leute fordern niemand solle mehr arbeiten müssen für sein Geld und der AfD dann gleichzeitig Populismus vorwerfen :D Warum erwähnt der Nordkurier nicht , dass " der Kopf " von nbnazifrei eine Studentin aus Berlin ist ? Nix mit Zivilgesellschaft aus NB die sich gegen die böse AfD stelt.