RETTENDER ENGEL

Diese Neubrandenburgerin half Rollstuhl-Fahrerin in Not

Jetzt endlich wissen die Neubrandenburger, wer so selbstlos war und einer Seniorin half, deren Rollstuhl sich in der Tür einer Sparkassen-Filiale verfangen hatte.
Thomas Beigang Thomas Beigang
So sehen rettende "Engel" aus: Ulrike Szolc aus Neubrandenburg.
So sehen rettende „Engel” aus: Ulrike Szolc aus Neubrandenburg. Thomas Beigang
Neubrandenburg.

Ulrike Szolc heißt sie, ist 40 Jahre alt und Mutter von drei Kindern. Die Neubrandenburgerin, die vor gut einer Woche einer Rentnerin aus der Klemme half, hat endlich einen Namen und bleibt nicht länger anonym. Freunde und Verwandte der Frau, die im Nordkurier die Geschichte über den Hilfseinsatz lesen konnten, haben Ulrike Szolc „verraten”.

Rollstuhl blieb in Tür stecken

Die 40-jährige hatte einer 82 Jahre alten Rentnerin, die mit ihrem elektrischen Rollstuhl in der Tür der Sparkassen-Filiale in der Stargarder Straße stecken blieb aus der misslichen Lage befreit, sich um Monteure für den kaputten Rollstuhl gekümmert, Geld für die alte Dame abgeholt und auch noch Besorgungen in der Stadt gemacht.

Die Seniorin Helga Niemann, Bewohnerin des katholischen Altenheims in der Stadt, hatte sich um Unterstützung an den Nordkurier gewandt, weil sie in ihrer Aufregung vergessen hatte, ihren „rettenden Engel” nach dem Namen zu fragen. Ulrike Szolc will aus der ganzen Sache aber keine große Geschichte machen. „Die Hilfe war doch selbstverständlich”, sagt sie, „sollte ich die alte Dame denn in ihrer Not allein lassen?”

Die beiden Frauen haben sich mittlerweile auch noch besser kennengelernt. Ulrike Szolz hat Helga Niemann schon im Altenheim besucht.

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