NEUER SUPERMARKT

Discounter-Kette Norma will Burg Stargard erobern

Nach der Euphorie um die Rückkehr von Aldi meldet in Burg Stargard die nächste Discounter-Kette Interesse an. Norma will sich dort gleich in der Nähe eines Konkurrenten niederlassen.
Wie jüngst in Pasewalk will Norma nun auch in Burg Stargard Fuß fassen.
Wie jüngst in Pasewalk will Norma nun auch in Burg Stargard Fuß fassen. NORMA Lebensmittelhandels Stiftung & Co. KG
Normas regionaler Entwicklungsleiter Jens Tessendorff.
Normas regionaler Entwicklungsleiter Jens Tessendorff. Tim Prahle
Burg Stargard.

Knapp zwei Jahre schien Burg Stargard nicht gut als Standort für die großen Lebensmittelhändler geeignet zu sein. Ein Lidl-Markt in der Carl-Stolte-Straße und ein Nahkauf am Markt mussten nach der Aldi-Schließung im Jahr 2018 reichen. Neuansiedlungen gestalteten sich schwierig. Bis Aldi Nord plötzlich doch ankündigte, zurückzukehren. Am gleichen Standort im Innenstadtbereich soll eine neue Filiale entstehen. Die Abrissgenehmigung ist bereits erteilt, ein Bauantrag soll angeblich noch diese Woche eingereicht werden.

Pläne für weiteren Supermarkt

Direkt nach der Sommerpause wird sich der Stadtentwicklungsausschuss mit einem weiteren Interessenten befassen. Der Lebensmittelversorger Norma sieht in Burg Stargard genug Platz für drei große Händler und hat sich in der Carl-Stolte-Straße gegenüber der Feuerwehr auch schon ein Grundstück gesichert.

Stadtvertreter müssen zustimmen

Laut Jens Tessendorf, der bei Norma die Marktentwicklung in der Region leitet, plane man derzeit mit 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche und zusätzlichen 120 Quadratmetern für einen Café- und Backshopbereich. Die dadurch erzeugte Verweildauer soll den Standort zusätzlich attraktiv machen. „Wir planen auch Ladestationen für E-Bikes und zahlreiche Fahrradstellplätze“, ergänzt Tessendorff. Doch lohnt sich das Engagement in Burg Stargard trotz zweier Mitbewerber überhaupt? Jens Tessendorff, der selbst 15 Jahre in Burg Stargard wohnte, bejaht nachdrücklich. „Wenn ich die Stadt nicht so gut kennen würde, hätte ich meiner Geschäftsleitung den Standort nicht vorgeschlagen“, gibt er zu.

Doch es braucht die Zustimmung der Stadtvertretung, wenn ein derartiges Projekt außerhalb der Innenstadt umgesetzt werden soll. In einem Schreiben an die Stadtvertreter und die Verwaltung hat Norma bereits um Zustimmung und Einvernehmen geworben. Nach der Sommerpause kommt es dann auf die Stadtvertreter an, sich informieren und überzeugen zu lassen.

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