Zwei Projektentwickler von der Kommunikationsagentur „zoneEINZ“ (rechts) filmen, wie sich Hans-Jürgen Rienitz vom Landwirtschaftsbetrieb Rienitz und seine Tochter Christine Rienitz-Schuhmacher sich und das Unternehmen vorstellen.
Zwei Projektentwickler von der Kommunikationsagentur „zoneEINZ“ (rechts) filmen, wie sich Hans-Jürgen Rienitz vom Landwirtschaftsbetrieb Rienitz und seine Tochter Christine Rienitz-Schuhmacher sich und das Unternehmen vorstellen. Lisa Gutzat
Der Kameramann des Produktionsteams filmt Manred Komesker, Geschäftsführer der Firma Komesker Haus- und Umwelttechnik in Altentreptow, während er sich und sein Unternehmen für den Imagefilm präsentiert.
Der Kameramann des Produktionsteams filmt Manred Komesker, Geschäftsführer der Firma Komesker Haus- und Umwelttechnik in Altentreptow, während er sich und sein Unternehmen für den Imagefilm präsentiert. Lisa Gutzat
Stadtmarketing

Dreharbeiten für Imagefilm der Stadt sind angelaufen

Die Dreharbeiten für den Imagefilm über Altentreptow laufen seit Beginn der Woche auf Hochtouren. Ursprünglich sollte dieser pünktlich zum Stadtjubiläum fertig werden.
Altentreptow

Über die Tollensestadt soll es schon bald einen Film geben. Dafür zogen zwei Filmproduzenten gemeinsam mit Silvana Kebler, 1. Stadträtin, durch Altentreptow. Ausgestattet mit einer Kamera und einem Mikrofon besuchte das Team hiesige Unternehmen, Kitas, Schulen sowie Einrichtungen und Vereine, damit diese sich vor laufender Kamera vorstellen und präsentieren konnten.

Altentreptow für junge Leute und Unternehmer attraktiv machen

Daraus soll schon bald ein Imagefilm über die Stadt Altentreptow entstehen. Dieser entsteht innerhalb der Regionalmarketingkampagne „MV macht Mut“, die vom Land initiiert wurde, wie Silvana Kebler sagt. Der Film, der etwa sechs Minuten lang sein soll, soll aufzeigen, wie lebenswert Altentreptow sowohl für junge Leute als auch für Unternehmer sein kann. „Die Vielfältigkeit der Stadt soll sichtbar werden. Es gibt viele Ausbildungsplätze in unseren mittelständischen Unternehmen und Möglichkeiten in verschiedenen Vereinen tätig zu werden“, wie Kebler sagt.

Weil sich einige junge Leute in einem bestimmten Alter dafür entscheiden, ein Haus zu bauen, wolle man in dem Film unter anderem deutlich machen, dass das auch in der Tollensestadt möglich sei. Ursprünglich sollten die Dreharbeiten für den Imagefilm nach Angaben der 1. Stadträtin bereits im Frühjahr anlaufen. Doch wegen zeitlicher Probleme seitens der Produktionsfirma, die für den Filmdreh beauftragt wurde, mussten diese verschoben werden.

„Geplant war, dass der Film zum 777. Stadtjubiläum fertig wird und wir ihn dann zeigen können“, sagt Silvana Kebler. Doch nun werde er nach der Fertigstellung sowohl auf der Internetseite der Stadt sowie in den sozialen Medien ausgestrahlt.

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Familienbetriebe im Fokus

Ein Schwerpunkt des Films seien mehrere Betriebsübergänge innerhalb einiger Familienbetriebe. Dort würden aktuell die Kinder die Eltern ablösen, da diese mittlerweile schon älter sind, wie Kebler erklärt. So würde es unter anderem im Landwirtschaftsbetrieb Rienitz aussehen, der derzeit noch von Hans-Jürgen Rienitz betrieben werden, das Zepter jedoch bald an seine Tochter Christine Rienitz-Schuhmacher übergebe. Auch diese beiden stellen sich und ihren Betrieb im Imagefilm vor.

Andere Unternehmer stellen sich und ihren Betrieb ebenfalls vor, erläutern zudem die Vorteile des Standortes Altentreptow. So auch Manfred Komesker, Geschäftsführer der Firma Komesker Haus- und Umwelttechnik in Altentreptow.

Die Dreharbeiten seien jedenfalls glatt gelaufen, wie Silvana Kebler rückwirkend sagt. Es habe keinen Unternehmer oder Betrieb gegeben, der nicht mitmachen wollte, es sei denn ging aus zeitlichen Gründen nicht. Immerhin hat das Produktionsteam um Silvana Kebler 25 Einrichtungen zu Beginn der Woche in Altentreptow aufgesucht – und das an nur einem Tag. Ausgestrahlt werde der Imagefilm vermutlich Anfang Juli.

„Wir wollen einfach zeigen, dass es Spaß macht hier zu leben und, dass man hier seine Unternehmen ansiedeln kann“, betont Kebler. Ziele sei es unter anderem, durch das Video die Einwohnerzahl zu stabilisieren sowie den Altersdurchschnitt der Stadt anzuheben und den Menschen den ländlichen Raum ans Herz zu legen.

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