VERDACHT DER UNTREUE

Durchsuchung bei der Awo in Neubrandenburg

Die Staatsanwaltschaft will Unterlagen aus der Amtszeit der ehemaligen Geschäftsführung der Arbeiterwohlfahrt durchforsten.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Die Awo-Geschäftsstelle in Neubrandenburg
Die Awo-Geschäftsstelle in Neubrandenburg Thomas Beigang
Neubrandenburg.

Die Neubrandenburger Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag die Räume der Awo-Geschäftsstelle auf dem Neubrandenburger Datzeberg durchsucht und eine Vielzahl von Unterlagen beschlagnahmt. Das bestätigte ein Sprecher der Anklagebehörde am Freitagmorgen. Hintergrund der Aktion sei ein Anfangsverdacht wegen Untreue gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt in der Kreistadt, Jörg Fischer. Ziel der Durchsuchung waren auch die Privaträume des Ex-Geschäftsführers.

Fischer schied schon im Jahr 2016 als Geschäftsführer bei der Awo nach 15 Jahren aus. Damals hatte es Vorwürfe gegeben, weil die Neubrandenburger Awo regelmäßig Aufträge an eine Immobilien- und Bewirtschaftungsfirma vergibt, die der Ehefrau des Awo-Geschäftsführer gehörte. Der Awo-Stadtverband Neubrandenburg zählt mit mehr als 1300 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Verbänden im Osten Deutschlands.

Wie es übereinstimmend bei der Staatsanwaltschaft und dem Neubrandenburger Awo-Geschäftsführer Martin Jennerjahn heißt, richte sich der Anfangsverdacht der Untreue ausschließlich gegen den ehemaligen Awo-Chef Fischer und nicht gegen die Neubrandenburger Arbeiterwohlfahrt.

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Kommentare (1)

Wurde auch Zeit .

Die Familie Fischer fischt auch 2019 noch bei der AWO Neubrandenburg, siehe Reinigung Abteilungsleiter Fischer,
Sitz des Büros ,bei Familie Fischer,die Abteilung gehört zur AWO, eine interessante Konstellation.