POLIZEIEINSATZ

Durchsuchungen nach falscher Bombendrohung in Neubrandenburg

Ein 38 Jahre alter Mann aus Neubrandenburg hat zugegeben, eine falsche Bombendrohung gegen eine Rettungswache gemacht zu haben. Die Polizei hatte zuvor die Wache und eine Wohnung durchsucht.
Kurz vor Mitternacht erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Montag die Information, dass zuvor in der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte telefonisch eine Bombendrohung einging.
Kurz vor Mitternacht erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Montag die Information, dass zuvor in der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte telefonisch eine Bombendrohung einging. Mirko Hertrich
Neubrandenburg ·

Nach einer offenbar nicht ernst gemeinten Bombendrohung hat die Polizei mit Unterstützung eines Sprengstoffsuchhundes die Wohnung des Tatverdächtigen in Neubrandenburg durchsucht. Dabei wurden keine gefährlichen Gegenstände aufgefunden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Kurz vor Mitternacht erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Montag die Information, dass zuvor in der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte telefonisch eine Bombendrohung einging. Diese habe sich gegen die Rettungswache in der Robert-Blum-Straße gerichtet.

Spürhund kommt zum Einsatz

Unmittelbar darauf wurde laut Polizei mit den polizeilichen Maßnahmen begonnen. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg hätten das gesamte Objekt durchsucht, dabei sei auch der speziell ausgebildete Hund zum Einsatz gekommen. Da kein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde, beendeten die Polizisten die Durchsuchung gegen ein Uhr. Nach weiterer Prüfung der Sachlage stellte sich heraus, dass eine „Ernsthaftigkeit der Bombendrohung“ nicht gegeben war, wie die Polizei mitteilte.

Polizeibekannter Mann missbraucht Notruf

Die weiteren Ermittlungen zu dem Anrufer ergaben, dass es sich den Angaben zufolge dabei um einen 38-jährigen deutschen Staatsbürger handelt, der unter anderem wegen Missbrauchs von Notrufen polizeibekannt ist. Die Beamten hätten mit Unterstützung des Sprengstoffsuchhundes die Wohnung des Neubrandenburgers durchsucht, dabei wurden ebenfalls keine gefährlichen Gegenstände entdeckt. Nach der Belehrung habe der 38-Jährige zugegeben, die Anrufe getätigt zu haben. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von 1,23 Promille ergeben. Nach der Blutprobenentnahme und Belehrung sei der 38-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen worden.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat werden laut Polizei durch die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg geführt. Eine mögliches Motiv wird werde im Zuge der Ermittlungen geklärt.

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