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Ein Büchlein voller Riemels

Der Neubrandenburger Hans-Joachim Oldenburg hat jetzt einen kleinen Band mit Gedichten und Geschichten über Altentreptow gefertigt. Dazu gibt es noch etwas Neues.

Der Neubrandenburger Hans-Joachim Oldenburg hat ein Büchlein mit plattdeutschen Gedichten über Treptow und auch einen"Riemelkalender" aufgelegt. 
Bärbel Gudat Der Neubrandenburger Hans-Joachim Oldenburg hat ein Büchlein mit plattdeutschen Gedichten über Treptow und auch einen„Riemelkalender” aufgelegt.

Seiner alten Heimat Altentreptow hat der heute in Neubrandenburg lebende Hans-Joachim Oldenburg jetzt ein Buch gewidmet. Doch nicht nur der einstigen Heimatstadt gilt seine Zuneigung, sondern auch der plattdeutsche Sprache. Aus dieser Mischung entstand das Büchlein „Ik weit ein Uurt im Pommernland – Riemels up mien Ollentreptow“. Darin hat Hans-Joachim Oldenburg seine Verse über das Städtchen an der Tollense festgehalten. Er habe sich für die Lieder auch eine Notenschrift ausgedacht, sagt er. Die Zeichnungen für die einzelnen Gedichte gestaltete er ebenfalls selbst.

Außerdem hat er auch noch einen Riemelkalender gestaltet. „Das aber im Selbstverlag.“ Auch hierfür gestaltete er die einzelnen „Kalenderblätter“ selbst. „Plattdeutsch ist noch nicht tot“, davon ist der Neubrandenburger überzeugt. Schon zu Zeiten Fritz Reuters sei die Sprache oft abgeschrieben worden. Gerade auf dem Land und auch von Handwerkern werde im Alltag noch Platt gesprochen.

Wer nun gern die Riemels im pommerschen Platt von Hans-Joachim Oldenburg lesen möchte, der bekommt das kleine Buch und den Kalender im Geschenkeladen von Marita Flemming in der Unterbaustraße. Im Tintenfass von Grit Näcker im Tollensepark wird nur das Buch angeboten.