Bauherr und Stadt finden Kompromiss

Einigung bei Luhmann-Villa

Die Bebauung durch den neuen Investor stand erneut auf der Kippe. Doch nun gibt es einen Kompromiss mit der Stadt.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Der lange Leerstand hat sich nicht gerade günstig ausgewirkt.
Der lange Leerstand hat sich nicht gerade günstig ausgewirkt. Andreas Segeth
Oberbach mit Vierrademühle und Anlegestelle vor der Luhmannschen-Villa
Oberbach mit Vierrademühle und Anlegestelle vor der Luhmannschen-Villa Repro H. Beyermann
Blick auf Oberbach und Luhmannsche Villa um 1910
Blick auf Oberbach und Luhmannsche Villa um 1910 Repro H. Beyermann
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Neubrandenburg.

Für die Luhmann-Villa scheint die Rettung nah: Die Stadt und der Investor haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Das bestätigen sowohl der 58-jährige Landwirt als auch Vize-Oberbürgermeister Harald Walter. Der Landwirt hatte die Villa zwar bereits erworben, allerdings hätte er noch die Möglichkeit, den Kauf wieder rückgängig zu machen. Bislang stritt er sich mit der Stadt noch über die Einzelheiten der Bebauung. Er will die alte Villa, die in der DDR auch als Club der Intelligenz (CdI) bekannt war, nicht nur zu einem Wohnhaus ausbauen, sondern auch noch moderne Anbauten schaffen, in denen ebenfalls Wohnungen untergebracht sind. Ein wichtiges Kriterium für ihn war stets, dass er zwei Anbauten schafft, um einen lärmgeschützten Innenhof zu erhalten. Die Stadt hatte zunächst andere Vorstellungen für die Zusatzbebauung. Doch nun habe man einen gemeinsamen Kompromiss gefunden. Den Innenhof wird es geben, allerdings mit etwas anderen Abmaßen.

Kommentare (1)

Auf den Postkarten ist schön zu erkennen, daß Neubrandenburg mal eine Stadt mit Klasse war. Übrigens ist das Registrieren, Anmelden, Kommentar schreiben auf dieser Seite eine einzige Katastrophe.