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Neubrandenburg sagt Falschparkern den Kampf an

Immer wieder nutzen Autos die eigentliche Fußgängerzone.
Immer wieder nutzen Autos die eigentliche Fußgängerzone.
Susanne Schulz

Autos in der Fußgängerzone sind schon lange ein Ärgernis in Neubrandenburg. Selbst massenhaft verteilte "Knöllchen" scheinen die Fahrer nicht zu stören. Jetzt hat das Rathaus offenbar genug.

Im Neubrandenburger Rathaus liegen erste Planungen zum Umbau der Treptower Straße in der City vor. Die Stadtvertretung hatte die Stadtverwaltung bereits im Frühjahr beauftragt, Maßnahmen zur Durchsetzung des Verbots der Einfahrt in die Fußgängerzone Treptower Straße zu erarbeiten. Hintergrund des Vorstoßes: Die hohe Zahl der „Knöllchen”, die hier regelmäßig verteilt werden müssen.

In einem Schreiben der Stadtverwaltung an die Stadtvertreter, das dem Nordkurier vorliegt, heißt es unter anderem, dass eine Variante mit der Einengung der Fahrbahn in Kombination mit einer elektrischen Polleranlage und fest stehenden Pollern geprüft werde. Zudem könnte ein neues Pflanzbeet – ähnlich wie auf dem Marktplatz – aufgestellt werden. Noch könnten allerdings von der Stadtverwaltung keine Angaben zu den Kosten gemacht werden.

Kommentare (5)

Das wird aber auch langsam Zeit. Der stete Autoverkehr in dieser Fußgängerzone ist ja auch kaum noch zum Aushalten, vor allem, wenn man dann - aus Versehen - einem Autofahrer im Weg steht und sich von dem auch noch anmotzen lassen muss. Allerdings, das dann aufkommende Problem muss natürlich auch gelöst werden, gilt es, für Kurzparker (Geld- oder Warenabholer) Lösungen zu schaffen und die nicht, wie im Moment teilweise, als Sondergenehmigung in der Fußgängerzone zu tarnen. Eine Geräteausgabe in der Tiefgarage unter dem Center sollte doch nicht das Hauptproblem sein. Und die ersten beiden Kurzzeitparkplätze in der Dümperstraße/Ecke Treptower gleich neben dem Center waren doch ursprünglich auch mal zum Be- und Entladen gedacht, oder?

Das geht einfacher die meisten Sünder sind mehrfach Täter und parken regelmäßig falsch. Da hilft es ehr mal den Führerschein zu entziehen und bei ganz harten den auch gleich einbehalten und ab zur MPU. Rechtlich ist das möglich.

Welches geltende Recht wenden Sie an? Falschparker begehen eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat. Ordnungswidrigkeiten werden in Deutschland nicht systematisch gesammelt und gegen Bürger verwendet. Dies setzt ein Ordnungswidrigkeitenregister voraus, auf das die Polizei und die Ordnungsämter bundesweit zugreifen können. Zudem muss es eine Gesetzesänderung geben, die Ordnungswidrigkeiten zu Straftaten hochstufen.

Aber ab einer gewissen Anzahl von Ordnungswidrigkeiten kann die Behörde das führen eine Fahrzeugs anzweifeln und eine MPU an ordnen. Also bevor man Groß Klug scheißt und das Maul auf reißt re­cher­chie­ren

... vor, ich hätte nicht recherchiert. Ihr Finger ist nur einer, der auf mich zeigt. Ja, Sie haben Recht. Es gibt Entscheidungen, wo über 100 Ordnungswidrigkeiten innerhalb 15-24 Monate zum Entzug des Führerscheines gekommen ist. Dies setzt voraus, dass das Falschparken auch aufgenommen wird. Ob in der Treptower Str. immer dieselben falsch parken ist ein Umstand. Der andere ist das Personal, dass jeden Tag dort stehen müsste, um eventuelle notorische Falschparker zu erfassen. Es bringt Ihnen nichts, mich zu beleidigen. Sie müssen damit leben, dass es Bürger gibt, die anderer Meinung als Sie sind oder sich irren können.