Versuchter Einbruch

11-Jähriger soll Kopf von Einbrecher-Bande sein

Nach einem versuchten Einbruch in eine Tankstelle bei Burow hat die Polizei mutmaßliche Täter ermittelt. Zwei davon schieben ihrem 11-jährigen Komplizen die Schuld in die Schuhe.
Christina Weinreich Christina Weinreich
Die Polizei konnte Rückschlüsse zu einem Einbruch in einem Demminer Kiosk am 3. Januar 2019 festellen.
Die Polizei konnte Rückschlüsse zu einem Einbruch in einem Demminer Kiosk am 3. Januar 2019 festellen.
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Burow.

Der Fall ist aufgeklärt, die Täter sind gefasst: In der Nacht zum 23. Dezember wollten Unbekannte in die Tankstelle an der L 35 bei Burow einbrechen. Es blieb beim Versuch, die Schadenshöhe bezifferten die Beamten mit 2000 Euro. Jetzt hat die Kripo die Diebe ermittelt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Demminer.

Dazu gehören zwei Männer im Alter von 35 und 33 Jahren sowie eine 41-jährige Frau, die ihren elfjährigen Sohn mitgeschleppt hatte. Der 35-Jährige ist polizeibekannt. Als die Polizei das Überwachungsvideo auswertete und darauf auch einen Jungen entdeckte, stellte sie sofort Rückschlüsse zu einem Einbruch in einen Demminer Kiosk am 3. Januar 2019 her.

Dort war ein Trio, eine Frau mit ihrem Sohn und einem Mann, gefasst worden. Nur der 33-Jährige war daran aber nicht beteiligt. Die Ermittlungsakte ist jetzt dem Staatsanwalt übergeben worden. Nach Informationen des Nordkurier sollen die beiden erwachsenen Täter den versuchten Einbruch in der Tankstelle leugnen und alles dem Elfjährigen in die Schuhe schieben.

Der habe die Idee gehabt und sie hätten ihm die Wünsche nur erfüllen wollen. Der Junge ist nicht strafmündig. Er wurde nach dem Einbruch in Demmin in Absprache mit dem Kindernotdienst und der Mutter in Obhut seiner 15-jährigen Schwester übergeben.

Kommentare (3)

Warum, soll man Ihm den Wunsch, nicht erfüllen ?

Hat man das Kind in die Obhut eines anderen Kindes gegeben!?

Anscheinend ist für Straftaten in Burow (Vorpommern, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) der 1.April auf den 1.Februar gelegt worden.