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Eltern haben genug vom Hin und Her

Vorgeschmack auf das Lernen an der KGS: „Blind“ soll die neunjährige Marie ertasten, was für ein geometrischer Körper sich in Deans Beutel befindet.
Vorgeschmack auf das Lernen an der KGS: „Blind“ soll die neunjährige Marie ertasten, was für ein geometrischer Körper sich in Deans Beutel befindet.
Paulina Jasmer

Viola Thomas und Heino Jacobs aus Breesen wünschen sich, dass ihr Sohn ohne weiteren Schulwechsel seinen Abschluss an der Kooperativen Gesamtschule in Altentreptow machen darf. Seine Schwester musste bereits mehrere "Umzüge" hinnehmen.

Michelle aus Breesen ist ein gebranntes Kind. So richtig sesshaft ist sie während ihrer Schulzeit nicht geworden. Sie besuchte einst die Grundschulen in Teetzleben und Mölln. Dann wechselte sie an die Kooperative Gesamtschule Altentreptow (KGS), die erst am Karlsplatz beheimatet war. Und seit der Schließung dort geht es für sie in der Pestalozzi-Straße weiter. „Das wollen wir ihrem Bruder Jacco ersparen“, sagen die Eltern ­Viola Thomas und Heino Jacobs.

Zum Tag der offenen Tür an der Kooperativen Gesamtschule werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Schulalltags. Sohn Jacco besucht derzeit die vierte Klasse, doch ab dem kommenden Schuljahr muss er sich für eine weiterführende Schule entschieden haben. Seine Schwester Michellle hat gute Erfahrungen mit der KGS gemacht, diese Vorteile will sich jetzt auch Jacco zu eigen machen.

Schlechte Anbindung an andere Schulen

Seine Eltern sind derzeit erleichtert, dass es seitens  der Stadt Altentreptow eine klares Bekenntnis zum KGS-Standort gibt. Denn Jacco soll weiter in Altentreptow zur Schule gehen. „Nach Stavenhagen gibt es keine Anbindung und nach Neu­brandenburg sieht es auch schlecht aus“, sagt Viola Thomas. Außerdem arbeiten sie und ihr Heino in Altentreptow. Da biete es sich an, dass Jacco dort zur Schule geht.

Die Entscheidung für die KGS ist demnach gefallen, andere Schulen würden sie auch nicht in Betracht ziehen, sagen die Eltern. Sie hoffen allerdings, dass es auch in den kommenden Jahren so bleibt. Nicht auszudenken, wenn die Politik doch noch einmal in Sachen KGS zurück rudert.

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