Nordkurier-Leser Thomas Gron hat Störche in Weitin beobachtet.
Nordkurier-Leser Thomas Gron hat Störche in Weitin beobachtet. Thomas Gron
Im März 2015 war das Storchennest in Weitin erneuert worden.
Im März 2015 war das Storchennest in Weitin erneuert worden.
Leserfoto

Endlich wieder Störche in Weitin

Lange ist’s her, doch jetzt gibt es offenbar wieder ein Storchenpaar in dem Neubrandenburger Stadtteil.
Neubrandenburg

Nordkurier-Leser Thomas Grun ist vor einigen Tagen Zeuge geworden, wie sich nach mehr als zehn Jahren sich wieder ein Storchenpaar in Weitin niedergelassen hat. Schnell hat er fotografiert, wie sich die beiden Vögel es in ihrem Nest am Dorfteich gemütlich gemacht haben.

Zuletzt hatte der Nordkurier 2015 darüber berichtet, wie der Weitiner Horst runderneuert wurde. Den damals von Korbmacher Augustin angefertigten Korb hatte die Untere Naturschutzbehörde finanziert, der städtische Bauhof stellte eine Hebebühne – fertig war das Premium-Nest.

Kein Einzug seit 2001

Doch seitdem herrschte Ruhe, Störche waren in den vergangenen Jahren „nur mal zum Gucken hier”, wie Ornithologe Joachim Stapel es seinerzeit ausdrückte. Im Jahr 2000 war in Weitin den Störchen zum ersten Mal ein Nest auf einem Mast angeboten wurden, angenommen worden sei es jedoch nur im Jahr darauf.

Die Geschichte der Störche in Neubrandenburg ist eine eher übersichtliche. Bis Mitte der 90er Jahre habe es rund 70 Jahre gar keinen Storch in der Stadt gegeben. Nach der Wende wurden Adebar mehrere Nistmöglichkeiten angeboten – vergeblich. Nur auf einem Schornstein am alten Schlachthof hatten Störche mal mehr als zehn Jahre lang gebrütet.

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