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Alle vier Tage kracht’s auf dem Engpass Moorbrücke

Bus und Auto nebeneinander - da kann so manchem Fahrer schon mal Angst Bange werden. Mehrfach hat es im Baustellenbereich auf dem Neubrandenburger Engels-Ring schon gescheppert.
Bus und Auto nebeneinander - da kann so manchem Fahrer schon mal Angst Bange werden. Mehrfach hat es im Baustellenbereich auf dem Neubrandenburger Engels-Ring schon gescheppert.
Paulina Jasmer

Seit an der Moorbrücke auf dem Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring gebaut wird, müssen die Autofahrer Schlangenlinien fahren. Unfälle bleiben da nicht aus.

Durchschnittlich jeden vierten Tag gibt es einen Unfall an der Baustelle Moorbrücke auf dem Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring: 30 Kollisionen waren es seit Baubeginn im September. Rund 35 000 Fahrzeuge passieren täglich die Baustelle, an der die auf zwei Fahrspuren verengte Straße eine leichte Biegung nimmt. Die Fahrbahn entlang der Baustelle ist ziemlich eng, und auch beim Einfädeln kann es schon Behinderungen geben. Bisher blieb es bei Sachschäden. Hauptunfallursachen seien nach wie vor Unaufmerksamkeit beim Fahrspurwechsel und Auffahren, bilanziert die Polizei.

Dass diese Baustelle ein Nadelöhr ist, dessen ist sich Peter Baumgarten vom zuständigen Straßenbauamt Neustrelitz bewusst. Die Schlängellinien sind unter anderem einem Schmutzwassersammelrohr geschuldet, das direkt unter der Fahrbahn verläuft - und zwar ebenfalls nicht gerade. Auch die Schilderbrücke, also der Wegweiser über der Fahrbahn, musste bei der Streckenführung beachtet werden. Denn wo sie links und rechts der Fahrbahn montiert ist, war eine Verbreiterung unmöglich.

Nach etwa 45 Jahren muss die 220 Meter lange Moorbrücke erneuert werden. Sie war marode und den schweren Lasten des Verkehrs nicht mehr gewachsen. Es dauert noch bis Sommer 2016, bis sie komplett fertig sein soll.

 

Kommentare (5)

... bei der bauintensität dauert das gut bis 2018. warum arbeitet man nicht bis 22 uhr, damit würde man schneller fertig, es wohnt dort doch eh keiner den der lärm stört und fahrzeuge fahren auch in der nacht . und der milde winter ( oder ist es gar keiner?) ist auch kein hindernis.

Aber nicht das sie sich dann wieder beschweren das es teurer wird wenn man bis 22Uhr arbeitet. Bzw das dann Gehwege nicht geräumt werden können oder oder oder nur weil sie es wünschen das bis 22Uhr gearbeitet wird. Und die Anwohner die dort "nicht" wohnen werden ihnen danken. Ich wünschte sie mir als Bürgermeister!

Nicht nur das es dort ziemlich gefährlich ist. Gerade deswegen sehen selbst die Verwantwortlichen die große Gefahr während man dort Arbeiten verrichtet nicht. Jegliche Sicherheitsstandards werden dort für das Arbeitende Personal nicht eingehalten und daher ist auch eine Fertigstellung bis Sommer 2016 DEFINITIV nicht zu denken, dass weiß man heute schon, aber kein traut es ich zu äußern!

ja gefährlich ist es schon, aber auf welchen baustellen in deutschland wird noch der arbeitsschutz eingehalten. peterechen du kannst gerne dort eine spitzhacke nehmen und mitbuddeln, als dumme bemerkungen zu machen oder den verkehr 100 m vorher abfangen und die richtung neustrelitz durch den stadtpark leiten, dann ist eine fahrbahn auch frei......

Nicht nur das die Sicherheit eine Lücke auf den Baustellen haben. Man beachte auch die mangelnde Verkehrssicherung an der Hochbrücke. Das wissen viele „normale“ Bürger einfach nicht. Die Sicherheit, besonders bei Nacht lässt zu wünschen übrig. Die Baustellenlampen insbesondere in der Verschenkungen auf der neuen Brücke Richtung Oststadt sind so gut wie nie Beleuchtet, genauso wie die Absperrgitter die auf den Fußwegen stehen zur Querabsperrung. Auch gehören auf diesen Absperrgittern 5 ROTE leuchtende Warnleuchten drauf, diese zeigen damit eine VOLLSPERRUNG an und nicht wie derzeit, rein rechtlich eine Teilsperrung, wo man rein rechtlich gemütlich durch die Baustellen spazieren könnte. Zurzeit sind teilweise, wenn überhaupt nur 3-4 gelbe Warnleuchten montiert. Dies ist nach den Richtlinien der RSA 95 und der ZTV-SA 97 nicht zulässig und gefährdet den Verkehr, die Fußgänger und Radfahrer. Auch an der besagten Verschwenkung Richtung Oststadt, wo rechts die Baken mit den teils unbeleuchteten Baustellenlampen stehen, gehört normaler weise eine Leitplanke montiert, da es dort sehr tief runter geht und das wohl ein Autofahrer nicht überlebt. Wenn man weiterfährt kommen einem unbeleuchtete große Bauzäune entgegen, wo zumindest Lampen drang gehören bzw. beleuchtete Warnbaken vor den Bauzäunen, denn bei Dunkelheit sieht man dort sehr wenig. Wenn man z.B. das Lenkrad seines Autos etwas zu sehr nach rechts zieht hängt man schon mit seinem Auto im Bauzaun. Ein Augenmerk sollte man auch auf die teilweise mangelnde Beschilderung werfen. Diese ist entgegen den Vorschriften bei Nacht schlecht sichtbar bzw. unreflextierend, weil nicht die richtige Folie für die Schilder, Plantafeln verwendet wurde. Sodass man diese besonders in der Dunkelheit, Nässe und Tau schlecht bis gar nicht lesen kann oder Wahr nimmt. Da braucht man sich dann auch nicht zu wundern, wenn hilflose Passanten vom Bagger leider tot gefahren werden, bei einer so mangelnden Beschilderung bzw. Verkehrssicherung. Sieht dies alles eine Behörde nicht? Wie kann dies eine Behörde bzw. Straßenbaumt dulden, wo angeblich Sicherheit GROß geschrieben wird. Ist ein Menschenleben so wenig wert?