UNFALL

Erinnerungen an eine Tragödie auf der B96

Ein Unfall im Jahr 1967 zwischen Weisdin und Neustrelitz rückt neu in den Fokus: Es gab vier Tote und erhebliche diplomatische Verstimmungen zwischen der DDR und der Volksrepublik China.
Der Holzlaster (links) war in den Graben gerauscht, der W 50 auf der anderen Seite auch. Dazwischen der zerschmetterte Mercede
Der Holzlaster (links) war in den Graben gerauscht, der W 50 auf der anderen Seite auch. Dazwischen der zerschmetterte Mercedes der Diplomaten aus der Volksrepublik China. Repro: Kopie BStU
Neustrelitz.

Vor mehr als 53 Jahren alarmierte ein folgenschwerer Unfall auf der damaligen F96 (heute B96) bei Neustrelitz mehr als nur Feuerwehr, Notärzte und Polizei. Der Zusammenprall zwischen einem Mercedes und einem W 50 beschäftigte sogar das Außenministerium der DDR. Denn die vier Toten waren Mitarbeiter der chinesischen Botschaft in Ost-Berlin. Der DDR wurde sogar Mord vorgeworfen.

Fünf Jahrzehnte später widmet sich das Fernsehen dieser Geschichte („Unfall oder Mord“ in der TV-Reihe „Echt“ beim MDR am Mittwoch, 23. September, um 21.15 Uhr). Doch es gibt noch andere Menschen, die das ein oder andere Detail beitragen können. Ein inzwischen im Ruhestand befindlicher Nordkurier-Journalist hat die Akten der Stasi gewälzt, um Einzelheiten herauszufinden. Und ein ehemaliger Feuerwehrmann, der damals an den Rettungsarbeiten beteiligt war, erinnert sich noch ganz gut an diesen Junitag im Jahr 1967.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier mit Nordkurier Plus...

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