Tragischer Busunfall

:

Ermittlungen nach Tod von Radfahrerin laufen

Bei dem tödlichen Unfall in der Südbahnstraße in Neubrandenburg konnte der Busfahrer nicht mehr rechtzeitig ausweichen.
Bei dem tödlichen Unfall in der Südbahnstraße in Neubrandenburg konnte der Busfahrer nicht mehr rechtzeitig ausweichen.
Felix Gadewolz

Nach dem Unfalltod einer Radfahrerin in Neubrandenburg dauern die Ermittlungen an. Offenbar war die Frau zum Unfallzeitpunkt kurz vor Erreichen ihres Arbeitsplatzes.

Eine Woche nach dem Tod einer Radfahrerin in Neubrandenburg ist die Unfallursache weiter offen. Die Ermittlungen liefen und alle notwendigen Schritte seien veranlasst, sagte der Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft, Gerd Zeisler, am Montag dem Nordkurier. Klärung soll unter anderem ein Gutachten der DEKRA bringen, das die Staatsanwaltschaft angeordnet hatte. Wann die Ergebnisse vorliegen, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen.

Die 54 Jahre alte Radfahrerin war am Montag vergangener Woche in der Nähe des Busbahnhofs von einem Linienbus auf Leerfahrt erfasst und tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Busfahrer die Frau in der Südbahnstraße überholen, als diese mit ihrem Fahrrad plötzlich nach links ausscherte und mit dem Fahrzeug kollidierte.

Wie der Nordkurier erfuhr, soll es sich bei dem Unfallopfer um eine Gerichtsmitarbeiterin gehandelt haben. Zum Zeitpunkt des Unfalls in der Südbahnstraße war sie kurz vor ihrem Arbeitsplatz im Gerichtszentrum. Im Verkehr in Neubrandenburg sind in diesem Jahr zwei Radfahrer ums Leben gekommen.