NEUES KAUFHAUS

Eröffnungs-Marathon im Marien-Carrée

Das Marien-Carrée soll ein neuer Einkaufsmagnet im Herzen Neubrandenburgs werden. Jetzt kündigen die ersten Geschäfte ihre Eröffnung an.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
In den kommenden Wochen ziehen die ersten Läden ein, den Anfang macht die Drogeriekette DM, dann folgt der Moderiese TK Maxx .
In den kommenden Wochen ziehen die ersten Läden ein, den Anfang macht die Drogeriekette DM, dann folgt der Moderiese TK Maxx . Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Die Eröffnung der Einzelhandelsläden im Marien-Carrée am Neubrandenburger Marktplatz nimmt Gestalt an. Schritt für Schritt verkünden die Ketten jetzt die Termine, zu denen sie das erste Mal die Pforten ihrer Filialen in Neubrandenburgs neuem Center eröffnen wollen.

Den nächsten Schritt machte nun das Bekleidungsunternehmen TK Maxx. Das sogenannte Off-Price-Unternehmen lud nun für den 1. August um 9 Uhr zur großen Eröffnung im Marien-Carrée ein. Auf rund 1300 Quadratmetern Verkaufsfläche, verteilt auf zwei Etagen, erwarte alle Kunden eine „große Auswahl an Top Marken und Designer Labels“ aus den Bereichen Damen, Herren, Kinder, Accessoires, Schuhe sowie Wohn-Accessoires, hieß es.

Kritiker befürchten wirtschaftliche Konkurrenz

Die Drogeriekette DM will dagegen schon deutlich früher ins Marien-Carrée einziehen, wie das Unternehmen auf Plakaten am Bauzaun des neuen Centers verheißt. Dort wird die Eröffnung für den 27. Juni angekündigt, also schon einen Monat vor dem Bekleidungsriesen TK Maxx. Das Modeunternehmen Olymp & Hades will seinen Shop voraussichtlich im Juli aufmachen und sucht dafür noch Verkaufspersonal. Für alle drei Ketten sind es ihre ersten Filialen in Neubrandenburg.

Im Januar geriet das Marien-Carrée in die Schlagzeilen, weil das für den Rohbau des Gebäudes verantwortliche Berliner Bau-Unternehmen East Construction Baugroup pleite ging. Da die Firma mit dem Rohbau des Hauses dank des milden Winters aber schon nahezu fertig war, hatte die Insolvenz keine Auswirkungen auf die Bauerei in Neubrandenburg.

Kritiker befürchten, dass mit dem neuen Center die wirtschaftliche Konkurrenz wächst und kleinere Händler in der Innenstadt das Nachsehen haben. Der Einzelhandel steht ohnehin unter Druck, weil immer mehr Kunden im Internet einkaufen.

StadtLandKlassik - Konzert in Neubrandenburg

zur Homepage

Kommentare (5)

endlich haben wir ein einkaufscenter wäre ja auch total blöd dort nen kleinen park mit bäumen bänken und nen kleiner teich zum verweilen mit blick auf die schöne marienkirche....
aber was will man verlangen wenn man nen komiker an der stadtspitze hat ....hauptsache schön bunt

Für die Stadtentwicklung ist die Stadtvertretung zuständig. Die hätte über einen Bebauungsplan festlegen können, dass an dem Standort nur ein Park entstehen darf oder (aus meiner Sicht sinnvoller) wieder ein Hotel. Der OB hat da nix zu entscheiden. Den weiteren Einkaufstempel haben wir vielmehr allein den (alten) Stadtvertretern zu verdanken.

ein schönes Stadtzentrum zum verweilen sieht anders aus - ohne Blick auf pol. Probleme oder die roten Rotten auf den Stufen des HKB

Da steht er nun der Betonklotz von Neubrandenburg. Die Auswirkungen kann man schon an den Markttagen sehen. Da kann man sich die Frage stellen wem der Marktplatz gehört den Centern oder den Bürgern. Bald gibt's bis viel Platz auf den Boulevard und im Kaufhof. Denn beide werden ausbluten. Zum rüberlaufen sind die Kunden zu faul. Und das ist auch nicht im Sinne der Center. Bis jetzt steht die Frage ob der Betonklotz wirklich sein müsste oder ob ein neues Hotel nicht besser gewesen wäre. Zum Schluss bin ich auf dem Weihnachtsmarkt gespannt denn da wird der Betonklotz Eigentümer garantiert wieder Forderungen jaben.

NB hatte schon zu DDR-Zeiten diesen Beton-Charme. Suhl; auch solch eine Schande.
Wenn ich jetzt dieses Foto sehe, bleibt sich NB selber treu; Städtplaner gibt es wohl nicht mehr?
Wieso müssen alle Städte gleich aussehen (wenn man sich die Kirchturmspitze wegdenkt )? Bausünden, wie in den gebrauchten Bundesländern nun auch hier.