Betrunken in Neubrandenburg

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Erst Randale im Jobcenter, dann Pipi bei der Polizei

Ein betrunkener Neubrandenburger hat im Neubrandenburger Jobcenter randaliert.
Ein betrunkener Neubrandenburger hat im Neubrandenburger Jobcenter randaliert.
Bernd Wüstneck

Ein alkoholisierter Mann hat im Reitbahnviertel getobt und war von den Polizisten kaum einzufangen. Auf dem Polizeirevier wurde es dann widerlich.

Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und eine Rechnung für die Zellenreinigung – es kommt einiges zusammen für den 47-Jährigen, der am Donnerstag das Jobcenter am Ponyweg unsicher machte. Stark alkoholisiert und aggressiv sei er gewesen, hieß es von der Polizei. Der Mann wollte das Gebäude nicht verlassen, irgendwann rief eine Mitarbeiterin die Polizei. Doch auch die Beamten konnten den Mann mit netten Worten nicht überzeugen und musste ihn gewaltsam nach draußen führen.

Der Beschuldigte wehrte und sperrte sich und riss sich mehrfach los. Endlich auf dem Polizeirevier angekommen stellten die Beamten zunächst einen Alkoholwert von 2,05 Promille fest und steckten den weiterhin Tobenden in die Ausnüchterungszelle. Auch dort, meldet die Polizei Neubrandenburg, „wusste er sich nicht zu benehmen”. Er randalierte und urinierte in die Zelle.

Der Grund für den Ausbruch im Jobcenter: Der Mann war unangemeldet dort aufgeschlagen, doch es fand sich spontan keine Sachbearbeiterin, die ihm bei seinem Anliegen helfen konnte. Die Kunden mit Termin hatten Priorität. Für den stark alkoholisierten Mann war das wohl nicht ganz nachvollziehbar.

Kommentare (2)

... ist verpflichtet mit einem volltrunkenen Bürger ein Behördengespräch zu führen.

Vor der Tür kontrollieren wer nach Fusel riecht abweisen er hatte nicht mal ein Termin