Der Hinweis auf das bald geltende Parkverbot kündigt hinter dem Marien Carrée auf der Südseite von ersten Ma&
Der Hinweis auf das bald geltende Parkverbot kündigt hinter dem Marien Carrée auf der Südseite von ersten Maßnahmen. Jörg Franze
Rückseite-Bebauung

Erste Arbeiten hinter Neubrandenburger Marien Carrée starten

Es ist die wohl prominenteste Baulücke Neubrandenburgs: Die Rückseite des Marien Carrées. Nach langem Warten stehen nun die ersten Arbeiten an.
Neubrandenburg

Auf der Rückseite des Marien Carrées können erste Arbeiten starten. Wie die Stadt mitteilte, sei eine erste Teilbaugenehmigung erteilt worden. Rund sieben Monate, nachdem der Investor den Bauantrag gestellt hat.

Mit der Genehmigung der Neubrandenburger Bauaufsichtsbehörde können so zumindest die archäologischen Arbeiten samt Bergung und Dokumentation auf dem Grundstück beginnen. Die derzeit noch als Parkplatz genutzte Fläche gilt als Bodendenkmal, die Untersuchungen sind dringend notwendig, damit überhaupt etwas auf dem „Filet-Grundstück” in bester Innenstadtlage entstehen kann.

Wohnungen und Café geplant – Knackpunkt: Wie soll die Fassade aussehen?

Die Achim Griese Treuhand GmbH möchte hier Seniorenwohnungen bauen – inklusive Café als gastronomisches Angebot im Erdgeschoss. Eine Nutzung, an der die Stadt nicht mehr rütteln kann. Mit der Teilbaugenehmigung hat der Investor nun zumindest einen ersten kleinen Schritt getan. „Ich gehe davon aus, dass wir noch im August mit den Arbeiten beginnen”, sagte Geschäftsführer Martin Ahrens dem Nordkurier.

Mehr lesen: Mit dieser Idee will ein Neubrandenburger den Carrée-Investor erweichen

Bis die Neubrandenburger und ihre Besucher auf der Rückseite des Marien Carrées aber tatsächlich etwas zu sehen bekommen, wird noch einige Zeit verstreichen. Denn bei der Gestaltung der Anlage mit immerhin 75 Wohnungen besteht noch immer „Abstimmungsbedarf”, wie es aus dem Rathaus heißt. Besonders die Gestaltung der Fassade bleibt bei dem Neubau ein Knackpunkt. Immerhin wird sie die Optik der Neubrandenburger Innenstadt künftig mitprägen.

Die „Notlösung” einer Seniorenwohnanlage gefällt längst nicht allen, regelmäßig schnauben einzelne Stadtvertreter, wenn sie an die künftige Nutzung denken. Die Stadt selbst hatte sich ein Hotel gewünscht, Stadtvertreter vor allem auf einen Nahversorger geschielt. Für beides fand sich nach Angaben des Investors trotz langwieriger Suche kein Betreiber.

zur Homepage