INFRASTRUKTUR

Erste öffentliche Ladestation für E-Bikes in Neubrandenburg

Radtouristen fragten immer wieder, wo sie in Neubrandenburg ihr E-Fahrrad laden können. Für sie wie auch andere Radfahrer wurde jetzt eine Lösung am HKB geschaffen.
VZN-Chefin Barbara Schimberg (v.l.), OB Silvio Witt, Stadtpräsident Dieter Stegemann und Neuwoges-Geschäftsführ
VZN-Chefin Barbara Schimberg (v.l.), OB Silvio Witt, Stadtpräsident Dieter Stegemann und Neuwoges-Geschäftsführer Frank Benischke eröffneten die E-Bike Ladestation. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Die Vier-Tore-Stadt verfügt über ihre erste öffentliche E-Bike-Ladestation. Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann eröffneten die Anlage am Mittwoch offiziell zusammen mit VZN-Chefin Barbara Schimberg und dem Neuwoges-Geschäftsführer Frank Benischke. Die Ladestation befindet sich auf der Rückseite des Hauses der Kultur und Bildung (HKB) auf einem Parkplatz in Richtung Polizeipräsidium. Sie verfügt ober acht abschließbare Ladestationen, in denen Akkus und auch Fahrradhelme untergebracht werden können. Die Nutzungsgebühr beträgt zwei Euro. Betrieben wird sie wie auch die Tourist-Information im HKB vom Veranstaltungszentrum Neubrandenburg.

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Stadt finanziell beteiligt

OB Witt sagte, das Thema E-Mobilität sei in „aller Munde„und umfasse neben E-Autos und ÖPNV auch den Radverkehr. Seinen Worten nach hat sich die Stadt finanziell an der Errichtung der Ladestation beteiligt. VZN-Geschäftsführerin Barbara Schimberg führt an, die Ladestation sei ein „zusätzliches attraktives Angebot” für die Fahrradtouristen in Neubrandenburg. Viele Radtouristen, darunter zahlreiche Tagesausflügler, würden Station in der Stadt machen, ihr E-Bike hier abstellen und dann abends weiter fahren. Hier sei die Frage aufgekommen, wo diese ihre E-Bikes laden können und in einem Gemeinschaftsprojekt von VZN, Stadt und Neuwoges eine Lösung gefunden worden, die nun beworben werden soll etwa in sowie auf der Webseite der Tourist-Information.

Mehrwert für Touristen und Innenstadt

City-Manager Michael Schröder betonte, die Ladestation für E-Bikes sei ein Mehrwert für die Touristen sowie die Innenstadt. Gäste der Stadt könnten hier ihr Rad aufladen und währenddessen Einkaufen, Essen oder Kultur genießen. „Das ist genau richtig in dieser Zeit”, fügte er mit Blick auf die Umsatzeinbußen für Einzelhandel und Gastronomie durch die Corona-Krise hinzu. René Martin vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Tollense sagte, was die Förderung des Fahrradverkehr betrifft, „sind wir total begeistert”. Einzig der Standort hinter dem HKB sei nicht ganz so ideal. Er wünscht sich eine bessere Bewerbung durch mehr Hinweisschilder, was laut Neuwoges bereits geplant ist.

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Kommentare (4)

Hallo Nordkurier! Hat Herr Benischke nach dem kürzlich überstandenen Skandälchen vielleicht eine Metamorphose durchgemacht? Ich kann ihn auf dem Foto zu dem Artikel jedenfalls nicht identifizieren. Hätte mich auch gewundert, ihn so schnell wieder einträchtig neben Herrn Witt zu sehen. 😆
Außerdem hat der Autor der Bildunterschrift wohl Schwierigkeiten mit rechts und links. 😜

Habe mir gerade das Foto nochmal genau angeschaut; sollte er es etwa doch sein? Da muss er aber offenbar doch ganz schön gelitten haben in den letzten Wochen. 😯

Ich leg mich hin, schon wieder ein Azubi NK- Mitarbeiter der alles falsch macht. Von links nach rechts(falsch), H. Benischke auf dem Foto nicht zu sehen.Das einzige positive auf dem Foto, ist Dieter der "Alte" Feuerwehrmann.

Hier wurden eindeutig die Abstandsregeln nicht eingehalten.... Da hatten die Herren aber Glück, dass das Ordnungsamt nicht vor Ort war