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Erzieherinnen erwischen Eindringling in Kita

Was der Mann in dem Kindergarten in Neubrandenburg wollte, ist noch nicht bekannt (Symbolbild).
Was der Mann in dem Kindergarten in Neubrandenburg wollte, ist noch nicht bekannt (Symbolbild).
Daniel Karmann

Ein verwirrter Mann hat mehrfach versucht, in eine Kita in Neubrandenburg einzudringen. Jetzt haben ihn die Erzieherinnen gestellt.

Ein verwirrter Mann hat am Mittwoch und am Donnerstag Morgen versucht, in die Kindertagesstätte der Awo in der Neubrandenburger Oststadt einzudringen. Die Polizei hat den 31-jährigen Syrer am Donnerstagvormittag mit aufs Revier genommen, nachdem die Erzieherinnen der Einrichtung Alarm geschlagen hatten. Der Mann, der Verwandtschaft in Neubrandenburg besucht hatte, wurde vernommen und anschließend in medizinische Betreuung übergeben. Die Polizei betonte, dass keinem Kind etwas passiert ist.

Der Mann hatte in dem Kindergarten seine eigenen Kinder gesucht, die aber nicht dort untergebracht sind. Zwar war er der Aufforderung das Gelände zu verlassen zunächst sofort gefolgt, kam danach aber wieder. Nach Aussagen der daraufhin hinzugerufenen Polizisten machte der Mann am Mittwoch einen „nervösen, aber friedlichen Eindruck“. Immer wieder soll er wiederholt haben, nur mit seinen Kindern spielen zu wollen.

Gegen Hausverbot verstoßen

Die Leiterin der Einrichtung hatte ihm am Mittwoch Hausverbot erteilt. Die Beamten sprachen zusätzlich einen Platzverweis aus. Am Donnerstag erschein er aber erneut in der Kita und wurde laut Polizei von den Erziehern und Eltern aus der Einrichtung geworfen. Erneut gab er gegenüber den Polizisten an, mit seinen Kindern spielen zu wollen.

Ihm wurde erläutert, dass er sich wegen des Hausfriedenbruchs strafbar gemacht hat. Aufgrund verschiedener widersprüchlicher Angaben wurde der Tatverdächtige freiwillig zum Polizeihauptrevier gebracht und einem Arzt vorgestellt. Der offensichtlich psychisch labile Mann befindet sich nun in ärztlicher Behandlung.

Dieser Artikel wurde mehrfach aktualisiert.