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Falsche Stromberater klingeln bei Mietern

Bei Haustürgeschäften ist Vorsicht geboten.
Bei Haustürgeschäften ist Vorsicht geboten.
Jens Kalaene

Mit der Behauptung, das Stromnetz sei verkauft worden, versuchen dubiose Besucher ihre Opfer zu Vertragsunterschriften zu drängen.

Die Sorge um dubiose Stromverträge versetzen derzeit viele Neubrandenburger in Unruhe. Kunden der Neubrandenburger Stadtwerke neu.sw berichten von vermeintlichen Beratern, die an ihren Wohnungstüren geklingelt und sich als Mitarbeiter eines bekannten Energiedienstleisters ausgegeben hätten.

Die ungebetenen Besucher legten veraltete Unterlagen vor und behaupteten, das Stromnetz der Stadtwerke sei an ihr Unternehmen verkauft worden. Auf diese Weise versuchten sie die Kunden zu drängen, ihnen Zutritt zu den Stromzählern zu gewähren und mit ihnen Verträge über Strom- oder Gaslieferungen abzuschließen. Die Behauptungen über einen Verkauf des Stromnetzes seien falsch, stellt neu.sw-Sprecherin Stefanie Symmank klar.

Dennoch sei angesichts der unseriösen Haustürgeschäfte unbedingt Vorsicht geboten, warnt die Stadtwerke-Sprecherin. Wer wirklich für das städtische Tochterunternehmen tätig sei, werde sich bei Kundenbesuchen generell mit einem Mitarbeiterausweis vorstellen. Wer sich unsicher fühle, ob er womöglich Betrügern aufgesessen sei, könne sich an den Kundenservice wenden. Die Berater dort seien auch behilflich, von einem irrtümlich abgeschlossenen Vertrag zurückzutreten.