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FCN II will „etwas geraderücken“

Der 1. FCN 04 II hat als Verbandsliga-Aufsteiger bislang eine insgesamt gute Saison geboten – Rang sieben.  FOTO: Roland Gutsch

Von unserem RedaktionsmitgliedRoland Gutschund MitarbeiterEckard BerndtDer Fußball-Verbandsligistplant beim Grimmener SV Wiedergutmachungfür die üble ...

Von unserem Redaktionsmitglied
Roland Gutschund MitarbeiterEckard Berndt

Der Fußball-Verbandsligist
plant beim Grimmener SV Wiedergutmachung
für die üble Hinspiel-Pleite.
Der TSV Friedland ist als Landesliga-Spitzenreiter
beim Tabellenvorletzten
SV Teterow klar favorisiert.

Neubrandenburg/Friedland.„Da ist echt was gutzumachen für uns“, sagt Jens Harbarg, Trainer von Fußball-Verbandsligist 1. FC Neubrandenburg 04, vor dem Punktspiel morgen (14 Uhr) beim Grimmener SV. Wenn sich der Coach an die Hinspiel-Pleite erinnert, kann er noch immer stocksauer werden.
Was war am 6. Oktober 2012 geschehen? Eine Ernüchterung: Bis zur 78. Minute führte die FCN-Zweite deutlich mit 3:1, die Punkte schienen sicher. Doch es folgten drei üble Gegentreffer – zwei davon in der Nachspielzeit. Am Ende stand eine 3:4-Niederlage. Ganz bitter.
„Nun haben wir die Chance, etwas geradezurücken“, so Harbarg. Allerdings fehlt beim Tabellensiebten eine Reihe Stammkräfte wegen Verletzungen bzw. Krankheit: Martin Wagner (Adduktoren), Johannes Jandt (Sprunggelenk), Christoph Lukesch (Bänderdehnung), Robert Holz (Knie) und Mario Kusturin (Nierensteine) stehen nicht zur Verfügung. Gleiches gilt für Jens Aepinus (Beruf) und Denny Meincke (privat). Die Startelf wird mit der heißen Nadel gestrickt. Trainer Harbarg: „Dennoch, unser Minimalziel ist ein Punkt, so halten wir die sechs Zähler Distanz zu Grimmen.“
Bis auf den langzeitverletzten Innenverteidiger Robert Linse reist Landesliga-Spitzenreiter TSV Friedland 1814 am Sonntag mit voller Kapelle zum Spiel beim SV Teterow (Anpfiff 14 Uhr). Alles andere als ein Sieg über den Tabellenvorletzten wäre für das TSV-Team eine Enttäuschung. Trainer Heinz Dahms erwartet nach den Kantersiegen über Malchow II (10:1) und Pasewalk (9:1) dennoch ein hartes Stück Arbeit. „Klar reisen wir als Favorit an. Wir müssen aber von Beginn an hellwach sein, ansonsten geht am Ende das Theater los. Teterow wird kämpfen bis zum Umfallen“, so Dahms.
Achtung: Das Hinspiel endete 1:1. Vorauszusehen ist, dass die Platzherren versuchen werden, den Gästen aus einer „Igelstellung“ heraus Stiche zu versetzen.