POLIZEI

Syrer nach versuchtem Totschlag in Neubrandenburg in U-Haft

Ein Syrer soll in Neubrandenburg auf einen 37 Jahre alten Deutschen eingeprügelt haben. Der 21-jährige Tatverdächtige ist polizeibekannt.
Die Tat trug sich in der Obdachlosenunterkunft im Neubrandenburger Industrieviertel zu. Das Opfer kam ins Krankenhaus.
Die Tat trug sich in der Obdachlosenunterkunft im Neubrandenburger Industrieviertel zu. Das Opfer kam ins Krankenhaus. Foto: Thomas Beingang
Neubrandenburg.

Nach einem Angriff mit einer Metallstange auf einen Mitbewohner in der Neubrandenburger Obdachlosenunterkunft ist gegen einen 21 Jahre alten Mann am Freitag Haftbefehl erlassen worden. Der Syrer sei wegen des Verdachts des versuchten Totschlags festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann einem Untersuchungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Der Tatverdächtige soll nach ersten Erkenntnissen den 37-jährigen Deutschen am Freitagmorgen in der Einrichtung im Neubrandenburger Industrieviertel mit der Metallstange angegriffen und verletzt haben. Beide Männer waren zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung Bewohner der Unterkunft. Ein deutscher Mitarbeiter der Einrichtung bemerkte den Angaben zufolge die verbale und körperliche Auseinandersetzung, woraufhin der Tatverdächtige von seinem Opfer abließ.

Opfer außer Lebensgefahr

Als die verständigten Beamten am Tatort eintrafen, hatte sich laut Polizei der tatverdächtige mehrfach polizeibekannte Mann bereits entfernt. Durch eine gute Personenbeschreibung konnte er im Zuge der sofortigen Nahbereichsfahndung ausfindig gemacht werden, hieß es. Er wurde vorläufig festgenommen. Der angegriffene Deutsche kam für weitere Untersuchungen ins Klinikum. Nach Angaben der Polizei bestand für ihn keine Lebensgefahr. Er konnte das Krankenhaus noch am Freitag wieder verlassen. Die Ermittlungen zu einem möglichen Motiv und den genauen Umständen der Tat werden durch die Kripo Neubrandenburg geführt.

Wie eine Polizeisprecherin dem Nordkurier auf Nachfrage sagte, war der Festgenommene unter anderem im August 2018 in polizeilich in Erscheinung getreten. Er soll zusammen mit einem Eritreer an einem Messerangriff auf einen 29-Jährigen am Neubrandenburger Reitbahnsee beteiligt gewesen sein. Damals wurde wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ihn ermittelt. Als Haupttatverdächtiger kam damals der gleichaltrige Afrikaner in Untersuchungshaft. Er soll am 17. August nach einem Streit den 29 Jahre alten Polen mit einem Messer an der Hüfte verletzt haben. Der Syrer wurde damals wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Auf das Konto des 21-Jährigen gehen auch Ladendiebstähle und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Das Obdachlosenhaus Neubrandenburg wird vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband Neubrandenburg / Mecklenburg-Strelitz betrieben.

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Kommentare (8)

Was können die sich noch alles herausnehmen und es passiert nichts.

Wo ist denn da ein Freibrief?
Der Verdächtige wurde festgenommen und inhaftiert.
Jetzt wird ermittelt und dann ggfls. prozessiert und verurteilt.
Also alles so, wie es sich gehört.
Und wen meinen Sie mit "die"? Junge Männer? Ich hab da so eine Ahnung, daß hier wieder Vorurteile bedient werden sollen durch Sie...
Gleich werden sicherlich Herr Braun und der Rest seines Fanclubs noch ihren Senf dazugeben und wieder lustige Links als Untermauerung zum Besten geben. Soooo berechenbar...

...ist das Ergebnis seiner vielen kriminellen Taten. Trotz Messerangriff, Diebstahl und Drogenhandels ist der Gast auf Kosten des Steuerzahlers auf freiem Fuss. Gegenüber seiner Heimat muss er denken, dass das hier das Paradies sein muss.
Würden Sie das gleiche schreiben, wenn Sie gerade lebensbedrohlich verletzt im Krankenhaus liegen!?
Ihre Kinder, um Vater oder Mutter bangen?
"Erst einmal abwarten, vielleicht kommt er ja wieder einfach so frei" - keine Abschiebehaft, nichts was den Kriminellen bestrafen könnte? Echt verrückt...

Der Mann ist in Haft. Wenn er vorher nicht in Haft genommen wurde, dann wird das sicherlich Gründe haben, von denen sie nichts wissen. So läuft das nunmal in einem Rechtsstaat.
Selbstverständlich ist das oftmals bestimmt nur schwer zu ertragen. Und weil ein direkt Betroffener auch nicht urteilen sollte, haben wir ja auch unabhängige Gerichte.
Sollte jemandem der mir Nahe steht, etwas zu stoßen, würde ich sicherlich auch Rachegelüste oder ähnliches verspüren. Gerade darum ist eine objektive Rechtsprechung ja so wichtig

Ich gebe zu, manchmal kann man sogar ihren Gedanken folgen und man versteht WARUM Sie so kommentieren. In diesem Fall verfallen Sie wieder ins alte Muster und argumentieren aus reiner Ideologie heraus. Schauen Sie sich die Realität mal an! Was passiert mit den noch nicht so lange hier Lebenden, wenn sie straffällig werden? Antwort: Lesen Sie sich den Artikel nochmal durch. Was passiert jetzt eigentlich mit dem Flüchtling der vor paar Tage die Polizei in NB überfallen wollte? Ruhe im Blätterwald! Weil nichs passiert, kann der nordkurier auch nichts schreiben! Dann von unabhängigen Gerichten zu schreiben - Nein! Sie leben in einer Blase! Dieser Staat schafft es noch nicht mal, die Bevölkerung vor Straftätern zu schützen und Sie vabulieren vom Rechtsstaat. Der Staat hat fertig; sieht man an allen Orten, ob, wie in Thüringen bei der Annullierung einer Wahl, dem Freirumlaufen von Straftätern oder in diesem Fall. Kommen Sie mal in der Realität an!

Entschuldige, ich steck gerade mitten in den "Hurra die CDU zerbricht" Party Vorbereitungen. Vielleicht schaff ich es später. Sie können sich ja so lange noch eine Beleidigung einfallen lassen. Die haben sie doch tatsächlich vergessen, in ihren Kommentar, mit einzubauen.

Simsalabim sie sind ein verblendeter Zauberer mehr nicht. Ihre Argumente sind einfach an den Haaren herbeigezogen. Der Mann war vorher auf freien Fuß. Nur sie biegen sich das so hin wie sie es brauchen. Deshalb werde ich ihre Kommentare auch nicht für voll nehmen.

Und nun können sie wieder blubbern. Klimbim.