BAUARBEITEN

▶ So geht es mit den Ring-Baustellen in Neubrandenburg weiter

Das nahende Ende der Ring-Sanierung weckt Erwartungen an die zweite Dauerbaustelle an Neubrandenburgs zentraler Verkehrsader. Auch an der Lindebach-Brücke soll jetzt alles schneller gehen.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Wenn Pflaster und Asphalt aufgebracht sind, wird den Straßenbau-Experten zufolge alles sehr schnell gehen.
Wenn Pflaster und Asphalt aufgebracht sind, wird den Straßenbau-Experten zufolge alles sehr schnell gehen. Susanne Schulz
Am Rande der neuen Mittelinsel soll in einem umzäunten Bereich der Lindebach sichtbar werden.
Am Rande der neuen Mittelinsel soll in einem umzäunten Bereich der Lindebach sichtbar werden. Susanne Schulz
Wenn Pflaster und Asphalt aufgebracht sind, wird den Straßenbau-Experten zufolge alles sehr schnell gehen.
Wenn Pflaster und Asphalt aufgebracht sind, wird den Straßenbau-Experten zufolge alles sehr schnell gehen. Susanne Schulz
Mit der Gestaltung der Mittelinsel naht das Ende der mehr als zweijährigen Arbeiten.
Mit der Gestaltung der Mittelinsel naht das Ende der mehr als zweijährigen Arbeiten. Susanne Schulz
Mit der Gestaltung der Mittelinsel naht das Ende der mehr als zweijährigen Arbeiten.
Mit der Gestaltung der Mittelinsel naht das Ende der mehr als zweijährigen Arbeiten. Susanne Schulz
Neubrandenburg.

Wer derzeit mit vorschriftsmäßigen 30 km/h an der Baustelle Lindebach-Brücke am Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring vorbeifährt, gewinnt leicht den Eindruck, hier sei nach zweijähriger Bauzeit immer noch viel zu tun. Doch bereits Ende November sollen die Arbeiten beendet sein, kündigt das zuständige Straßenbauamt an. Das Bauwerk wird damit noch vor dem letzten Abschnitt der Ring-Sanierung fertig, die wiederum am 13. Dezember beendet sein soll.

Gutes Wetter ist wichtig

Pflastern, Borde setzen, asphaltieren: Sobald das geschafft sei, gehe alles sehr schnell, schätzt Ingenieurin Annemarie Schaak ein. „Wir brauchen nur einigermaßen gutes Wetter.“ Wenn es „Strippen“ regne, könne es noch einmal schwierig werden. Doch die Fachleute sind guter Hoffnung, dass die Fertigstellung nun kaum mehr aufzuhalten ist.

 

 

 

Überraschungspaket aufgemacht

Vorgesehen war sie ursprünglich – vor gut zwei Jahren, als die Arbeiten begannen – bereits für den Mai 2019. Doch Bauen in vorhandenem Bestand ist nun mal oft mit unliebsamen Hindernissen verbunden: „Wir haben da ein wahres Überraschungspaket aufgemacht“, bestätigt Annemarie Schaak. So wurden im Baugrund alte Leitungen entdeckt und gar große Steine, die das Einbringen von Spundbohlen aufhielten. „Letztlich summierten sich die Verzögerungen.“ Zufrieden sind die Experten aber, dass es trotz der Verengung zunächst der Aus- und später der Zufahrt des Engels-Rings auf nur eine Fahrspur nicht zu größeren Staus kam.

Nachdem in beiden Fahrtrichtungen die Straße erneuert worden war, gilt es nun, noch die Mittelinsel zu vollenden. In deren südlichem Teil wird es eine von einem Rundumgeländer umgebene Öffnung geben, durch die das Wasser des Lindebachs zu sehen ist.

Sanierung des Pferdemarktes

Die Querung für die Fußgänger ist näher ans Stargarder Tor verlegt worden – auf Wunsch der Stadt und schon im Hinblick auf die demnächst beginnende Neugestaltung des Eingangsbereichs zum Kulturpark. Neben dem derzeit genutzten Übergang auf die Kulturpark-Seite der Neustrelitzer Straße wird auch wieder eine Querung in Richtung Divi-Parkplatz angelegt.

Als „Wettstreit“ zweier langwieriger Projekte möchten die Straßenbauer die Aussicht auf baldige Vollendung sowohl am Ring als auch an der Lindebach-Brücke übrigens nicht verstanden wissen. Für die Autofahrer aber zeichnet sich immerhin ein lange nicht mehr erlebtes Fahrgefühl ab, wenn am und auf dem Ring die seit Jahren andauernden Bauarbeiten ausbleiben. Jedenfalls bis 2021, wenn mit der Sanierung des Pferdemarkts ein weiteres Großprojekt ansteht.

 

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Kommentare (1)

ach nein des Straßenbauamtes - Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Und mit Findlingen konnte in Neubrandenburg ja auch wirklich, nein wirklich keiner rechnen.