FLUGHAFENBETRIEB GESICHERT

Flughafen Trollenhagen hat neue Eigentümer

Der Kauf des Flughafens ist bereits seit Monaten geplant worden. Zum Kaufpreis machte keiner der Beteiligten konkrete Angaben. Auch eine Kaserne in der Nähe soll künftig zivil genutzt werden.
dpa
Neue Eigentümer sind die Stadt Neubrandenburg, die Gemeinde Trollenhagen, die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Neue Eigentümer sind die Stadt Neubrandenburg, die Gemeinde Trollenhagen, die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. NK-Archiv
Neubrandenburg.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) hat den ehemaligen Fliegerhorst an die Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen GmbH (FNT) verkauft, wie Landrat Heiko Kärger am Donnerstag in Neubrandenburg sagte. „Damit ist die weitere Nutzung gesichert.” Der Vertrag sei bereits unterzeichnet worden.

Gesellschafter der FNT sind die Stadt Neubrandenburg, die Gemeinde Trollenhagen, die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Sie hatten den Kauf des Flughafens seit Monaten geplant, um den zivilen Flugbetrieb langfristig zu sichern, da er für viele Unternehmen der Region wichtig sei.

Einer Untersuchung zufolge hängen Firmenumsätze in Millionenhöhe vom Flugverkehr in der Region ab. Die zum Bundesfinanzministerium gehörende Bima hatte die Flächen nicht länger verpachten wollen.

Kaserne bei Trollenhagen soll künftig zivil genutzt werden

Die Bundeswehr hatte den Ex-Fliegerhorst Trollenhagen, der 1934 in Dienst gestellt und nach 1990 bereits zivil mitgenutzt worden war, 2014 bei der Bundeswehrreform aufgegeben. Zum Kaufpreis machte keiner der Beteiligten konkrete Angaben. Die Gesellschafter unterstützten den Flughafen zuletzt mit rund 360 000 Euro im Jahr.

In dem Zusammenhang soll auch die Kaserne im Umfeld des Flughafens künftig zivil genutzt werden. Die Bundeswehr will sie 2024 abgeben.

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Kommentare (3)

was wirklich super wäre ist eine Quelle zur Untersuchung der Notwendigkeit des Flugplatzes für die Allgemeinheit. Denn dafür müsste er ja sein, wenn die öffentliche Hand hier Steuergelder als Grundlage verwendet den FP zu betreiben. Wirtschaftliche Interessen im Sinne eines Kaufmannes, heißt mit Gewinn wirtschaften, können es ja nicht sein, bei einem Umsatz von knapp 130TSD Euro und einem gleichzeitigen von 420TSD.
Können Sie da bitte ein bisschen tiefer bohren und ein wenig mehr Substanz aufs Papier bringen. Danke.
Dieser Flugplatz sieht sehr nach einem steuerfinanzierten Privatspielplatz aus.

Denn nur so kann man den Kauf und Betrieb eines Flughafens stemmen indem Gut Laufende Unternehmensteile dafür aufkommen. Auf jeden Fall riecht es nach ein Bonzen Geschäft für egoistische Politiker die ihren Kopf im Arsch der Wirtschaft hat. Der kleine Bürger hat nichts von Flughafen außer das er den Misst bezahlen darf.

Denn nur so kann man den Kauf und Betrieb eines Flughafens stemmen indem Gut Laufende Unternehmensteile dafür aufkommen. Auf jeden Fall riecht es nach ein Bonzen Geschäft für egoistische Politiker die ihren Kopf im Arsch der Wirtschaft hat. Der kleine Bürger hat nichts von Flughafen außer das er den Misst bezahlen darf.