Dieser ehemaligen Kita aus DDR-Zeiten will der ADHS-Förderkreis neues Leben einhauchen. Foto: F. Freese
Dieser ehemaligen Kita aus DDR-Zeiten will der ADHS-Förderkreis neues Leben einhauchen. Foto: F. Freese
Dieser ehemaligen Kita aus DDR-Zeiten will der ADHS-Förderkreis neues Leben einhauchen. Foto: F. Freese
Dieser ehemaligen Kita aus DDR-Zeiten will der ADHS-Förderkreis neues Leben einhauchen. Foto: F. Freese
Dieser ehemaligen Kita aus DDR-Zeiten will der ADHS-Förderkreis neues Leben einhauchen. Foto: F. Freese
Dieser ehemaligen Kita aus DDR-Zeiten will der ADHS-Förderkreis neues Leben einhauchen. Foto: F. Freese
Ehrgeiziges Vorhaben

Förderkreis will Kita wieder beleben

"Kita am Waldrand" - so heißt das bislang größte Projekt von Fred Freese und seinen Mitstreitern. Sein Verein will eine eigene Kindertagesstätte begründen. Und Bedarf scheint gegeben...
Neubrandenburg

Der 46-jährige Neubrandenburger Fred Freese ist in der Stadt bislang vor allem für sein großes Engagement zu Gunsten von Kindern mit ADHS bekannt – einer krankhaften Lern- und Aufmerksamkeitsschwäche. Nun strebt er gemeinsam mit seinem Verein ADHS-Förderkreis zu neuen Ufern. Im Januar 2015 nämlich will der Verein eine eigene Kita auf dem Lindenberg eröffnen. Im Visier ist die Hälfte einer ehemaligen Kita aus DDR-Zeiten, die seit Jahren von der städtischen Neumab BQG genutzt wird. Sie befindet sich hinter der verfallenen Schule, wo ein Investor nach wie vor ein Einkaufszentrum plant.

Die Einrichtung soll „Kita am Waldrand“ heißen und Platz für für 58 Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren bieten. Die Planung sieht bislang zwölf Krippenplätze vor, hinzu kommen zwei integrative Gruppen mit je 15 Kindern und eine Regelgruppe mit 16 Kindern.

Der Bedarf für eine weitere Kita in der Stadt sei zweifelsfrei gegeben, das hätten die Gespräche mit dem Kreis-Jugendamt ergeben. Das Statistische Jahrbuch 2013 registrierte am 31. Dezember 2012 für die Viertorestadt rund 3700 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren. Gegenüber stehen 24 Kitas in der Stadt. Teilweise werden die Eltern mit ihren Kindern quer durch die Stadt geschickt oder auch auf die umliegenden Dörfer verwiesen, sagt Fred Freese.

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