Gerichtsverhandlung

Frau will Messerattacke auf Bekannten nicht bemerkt haben

Ihr Ex-Partner steht vor Gericht, weil er einen anderen Mann in ihrer Straßburger Wohnung niedergestochen und die Tat gestanden hat. Die als Zeugin geladene Frau weiß von nichts.
Am Landgericht in Neubrandenburg wurde der Prozess wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung am
Am Landgericht in Neubrandenburg wurde der Prozess wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung am Dienstag fortgesetzt. Bernd Wüstneck
Neubrandenburg

Mit der Zeugenaussage der ehemaligen Lebensgefährtin ist am Dienstag Vormittag am Landgericht in Neubrandenburg der Prozess wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen einen Mann aus Strasburg fortgesetzt worden. Der Angeklagte soll im April 2020 einen 52-jährigen Prenzlauer mit Messerstichen schwer verletzt haben.

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Wie die 45 Jahre alte Zeugin sagte, hat in der Nacht vor der blutigen Tat ihr Bekannter bei ihr übernachtet. Ihren Lebensgefährten hatte sie zuvor gebeten, woanders zu übernachten, weil sie einen Abend mit Freundinnen gestalten wollte. Ihr Bekannter habe von ihrer Beziehung nichts gewusst, sagte sie. Von den Messerstichen während des Streits am Morgen, nachdem ihr Partner die Wohnung betrat, will sie nichts mitbekommen haben.

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