Ermittlungen wegen Bettlaken

Fremdenfeindliches Banner in Neubrandenburg

Unbekannte schmierten einen fremdenfeindlichen Slogan auf ein Bettlaken und befestigten dieses am Zaun eines Maschinen-Vertriebs in Neubrandenburg. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Juristisch geht es um eine Ordnungswidrigkeit – wenn auch mit politischem Hintergrund.
Juristisch geht es um eine Ordnungswidrigkeit – wenn auch mit politischem Hintergrund.
Neubrandenburg

Ein Bettlaken mit den aufgesprühten Worten „Migration tötet” wurde von Unbekannten in der Nacht von Freitag auf Samstag im Neubrandenburger Vogelviertel aufgehängt. Darüber informierte die Polizei am Samstagmorgen. Mit dem Slogan hatte die rechtsextreme NPD im Vorfall der Europawahl geworben. Manche Landkreise hatten die Plakate abhängen lassen, weil sie als "volksverhetzend" eingestuft wurden.

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, wurde das Laken mittels Kabelbindern am Zaun der Neubrandenburger Maschinen Vertriebs GmbH in der Usedomer Straße gegenüber des Lidl-Marktes befestigt. Ein der Polizei namentlich bekannter Zeuge habe die Beamten gegen 1 Uhr in der Nacht über das fremdenfeindliche Banner in Kenntnis gesetzt.

Polizei hofft auf weitere Zeugen

Die illegale Plakatierung, so heißt es weiter, wurde durch die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg entfernt und für das einzuleitende Ordnungswidrigkeitsverfahren gesichert.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die in den späten Abend- und Nachtstunden in der Umgebung relevante Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter der Rufnummer 0395/55825224.

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