GROßE BETEILIGUNG

Friedländer Schwimmbad sucht ein Maskottchen

Zum Tag des Offenen Denkmals lockte Friedland an gleich fünf Orte der Stadt. Das neue Maskottchen für das Freibad erregte besonders Interesse.
Der Kreativität bei den Entwürfen für ein Schwimmbad-Maskottchen waren keine Grenzen gesetzt. Diese waren im Tu
Der Kreativität bei den Entwürfen für ein Schwimmbad-Maskottchen waren keine Grenzen gesetzt. Diese waren im Turm für die Abstimmung ausgestellt. Tim Prahle
Mehr als 120 Maskottchen konnten im Fangelturm ausgewählt werden.
Mehr als 120 Maskottchen konnten im Fangelturm ausgewählt werden. Tim Prahle
Friedland ·

Teilweise schienen die Mitglieder der Stadtverwaltung selbst überrascht, wie groß der Zuspruch zum „Tag des Offenen Denkmals“ war. Den ganzen Sonntag zog es die Friedländer in die Kirche, das Alte Gymnasium oder auch in die Fischerburg. „Es ist der Waffelduft“, sagte Friedlands Stadtvertreterin Reinhilde Strohbecke scherzhaft, als sie dort angelangte. Doch der lud eher zum Verweilen vor der Fischerburg ein.

Friedländer Schüler stellen Kunstarbeiten aus

Die Besucher zog es aber auch hinein. Schüler der Neuen Friedländer Gesamtschule hatten ihre Kunstarbeiten ausgestellt. Von Kohlezeichnungen über Fotografien bis hin zu expressionistischen Malereien war alles dabei. „Bei den Abschlussarbeiten sind die Schüler völlig frei, was sie machen“, erklärte Schülerin Thekla Thiede. Die Zwölftklässlerin bot bei Bedarf kleine Führungen durch die Fischerburg an. „Ich war hier ja selbst nicht drin. Ich kannte das gar nicht“, räumte sie ein. Kein Wunder, derzeit ist die Fischerburg geschlossen, Nutzungsideen gibt es von Seiten der Stadt derzeit nicht. Entsprechend günstig war die Gelegenheit, am Denkmal-Tag mal wieder einen Blick hineinzuwerfen.

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Beim Heimatmuseum braucht es solche Gelegenheiten nicht. Dennoch war das Haus „bis oben voll“, wie es Museumsleiter Frank Erstling ausdrückte. Obwohl entgegen der Ankündigung der Stadtverwaltung wegen Bauarbeiten der Innenhof nicht betreten werden konnte. Für Erstling war der Andrang ein eher zweischneidiges Vergnügen. Das Museum leistet sich die Stadt als freiwillige Aufgabe. „Deswegen wird genau auf die Besucherzahlen geschaut. Doch viele kommen eben dann, wenn es keinen Eintritt kostet und den Rest des Jahres dann nicht mehr“, gab er zu bedenken.

Rathaus verkündet bald Ergebnis der Abstimmung

Zum Museum gehört auch der Fangelturm in der Turmstraße. Hier zeigte sich eindrücklich, dass der Denkmaltag nicht alleine dem Alten, sondern auch dem Neuen gelten kann. Mehr als 120 Entwürfe für ein Schwimmbad-Maskottchen flankierten den Aufstieg der Besucher zu der knapp 28 Meter hohen Plattform. Grundschüler, aber auch Erwachsene hätten sich beteiligt, hieß es von der Stadt. Die Gäste durften zwischen den selbst entworfenen Geschöpfen – darunter Robben, Fische, Seepferdchen, Meerjungfrauen und Schildkröten abstimmen. Bei etwa 70 Besuchern alleine in den ersten beiden von vier Stunden kamen schon einige Stimmzettel zusammen. Das Ergebnis will das Rathaus dann zeitnah verkünden.

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