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„Frischer Wind“ weht durch St. Petri

Altentreptow.Was Windräder mit einer Konfirmation zu tun haben, konnten die Besucherinnen und Besucher des Pfingstgottesdienstes am Sonntag in der ...

Viele Glückwünsche erhielten am Sonntag die zwölf Konfirmierten der Kirchengemeinde St. Petri Altentreptow.  Foto: Silvio

Altentreptow.Was Windräder mit einer Konfirmation zu tun haben, konnten die Besucherinnen und Besucher des Pfingstgottesdienstes am Sonntag in der Altentreptower St. Petri-Kirche erfahren. Pastor Johannes Staak sah nämlich im Heranwachsen und im Tatendrang von Menschen die eine Seite des Lebens und des Glücks. So wie die vielen Windräder um Altentreptow eben auch eine zielgerichtete, kluge Leistung des Menschen seien. Jedoch ohne den Wind, der eben nicht erschaffen werden könne, ist diese Leistung nicht nutzbar. Ähnlich verhalte es sich auch beim Zusammenspiel zwischen Selbstvertrauen und Glaube.
Diese Worte gab er den sechs Mädchen und Jungen anlässlich ihrer Konfirmation mit auf den Weg. Gut gefüllt war die Kirche und Pastor Staak wies darauf hin, wie viele Generationen schon in St. Petri ihren Konfirmationssegen erhielten. Und auch hier bemühte er das „Wind-Gleichnis“ noch einmal. Denn wie die Gemäuer, in denen derzeit erneut Renovierungsarbeiten vorgenommen werden, braucht auch eine Gemeinde stets „frischen Wind“, der dem Kirchenleben gut tue.
So hatten dann auch Kinder aus der Christenlehre ein buntes Pfingstbild angefertigt, das den Altar beim Gottesdienst schmückte. Der Jugendchor sorgte für die passende und stimmungsvolle musikalische Umrahmung. Mit „Zünde an dein Feuer“ trat dabei gleich ein weiteres der vier Elemente zu Tage.
Nach der Einsegnung nahmen die nunmehr Konfirmierten sowie deren Eltern und Angehörigen am Heiligen Abendmahl teil. Sichtlich entspannter waren die Jugendlichen nach dem Gottesdienst und konnten sich über eine scheinbar nicht enden wollende Schar an Gratulanten freuen. Diese hatten Blumen und so manchen der schon obligatorischen Umschläge dabei. Fast zum Beweis des „elementaren“ Gottesdienstes brach bei den späteren Fototerminen dann auch der Himmel auf und die Sonne schien. Dem Wind sei Dank.sfw